Der Handel blühte auf

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Die modische Vielfalt der Heiligenhauser Geschäfte wurde sichtbar bei den Modenschauen, die im Rahmen des Frühlingsfestes stattfanden. (Foto: Bangert)
Richtig Glück mit dem Wetter hatten die Organisatoren des Heiligenhauser Frühlingsfestes. „Beim Aufbau am Morgen haben wir immer wieder zum Himmel geschaut und gehofft, dass es nicht regnet“, so Annelie Heinisch, die Sprecherin des Arbeitskreises Handel im Stadtmarketing.

Offensichtlich trauten die Heiligenhauser dem Wetter auch nicht, nur langsam füllte sich die Innenstadt, in der allerhand geboten wurde. Auf der Hauptstraße zwischen Rathausplatz und Kirchplatz parkten rund 60 niegelnagelneue Autos, die aus allen Ecken begutachtet wurden. Händler aus Heiligenhaus und Umgebung stellten interessante Fahrzeuge vor, vom Lieferwagen übers Cabrio bis zum Sparauto und dem Spezialfahrzeug für Rollstuhlfahrer. Wer es sportlich mag, der konnte sich über Motorräder informieren.
Langsam füllte sich die Stadt, wahre Massen bummelten über die Hauptstraße. Vor dem Rathaus informierten die Mitglieder des Arbeitskreises Handwerk über ihre Leistungen und Angebote, daneben blühte und grünte es. Wer Hunger bekam, konnte sich beim Deutschen Roten Kreuz stärken. Bei vielen Familien blieb am Sonntag die Küche kalt, sie standen lieber bei Rewe Wacket an, um eine der legendären Haxen zu ergattern. Ein kleiner, leichter Regenschauer konnte die gute Laune nicht trüben, im Gegenteil: „Der hat geholfen, die Leute in die Geschäfte zu treiben“, bemerkte Annelie Heinisch. Die Fachfrau in Sachen Mode moderierte die kleine Modenschau, die erstmals von mehreren Fachgeschäften organisiert wurde. Die Verkäuferinnen zeigten in zwei Durchgängen die große Vielfalt an Damenbekleidung, die es vor Ort gibt. Zwischendurch machten die ZWAR-Amateurschauspieler ein bisschen Theater. Auf große Resonanz stieß die Tombola zugunsten der Stadtbücherei, die auch von den städtischen Sparmaßnahmen betroffen ist.
Nachdem die Geschäfte den verkaufsoffenen Sonntag beendet hatten, leerte sich nur langsam die Innenstadt. Annelie Heinisch war mit dem bisher größten Frühlingsfest rundum zufrieden: „Es hat alles geklappt, ich habe von Kollegen und dem Publikum nur positive Resonanz erhalten.“
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