Der Kapitän verlässt das Schiff und seine Crew sagt "Danke"

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Wolfgang K. Schlieper wurde mit einer Überraschungsparty in der Werkhalle des Velberter Unternehmens Wilka von seinen Mitarbeitern in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Velbert: Wilka | Wolfgang K. Schlieper, bisheriger Geschäftsführer des Velberter Unternehmens Wilka, wurde nun in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Nicht heimlich, still und leise, sondern mit einer großen Überraschungsparty in der Werkhalle an der Mettmanner Straße 58 bis 64 sagten die Mitarbeiter daher "Danke". Bei Musik, einem Gläschen Sekt und kleinen Snacks nutzte der Velberter nochmal die Gelegenheit, um mit seinen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen und sich an viele schöne Jahre zu erinnern. Überrascht, emotional berührt und von der ganzen Aufmerksamkeit sowie den Geschenken überwältigt, fehlten Wolfgang K. Schlieper zunächst die Worte.

"Für mich bedeutet der Ruhestand nicht nur der Gewinn von mehr Zeit fürs Lesen, Reisen und Sport treiben, sondern auch ein Verlust", so Schlieper. "Ich verliere das gute Gefühl, von Ihnen gebraucht zu werden. Ich verliere die beruflichen Kontakte, die auch menschlich immer sehr wertvoll für mich waren." Dennoch freue er sich auch auf diesen neuen Lebensabschnitt, denn für ihn bedeute Ruhestand nicht Stillstand. Außerdem würde er weiterhin ein Teil der Wilka-Familie bleiben und gerne zu Betriebsfeiern kommen.

Seit dem Jahr 1989 war Wolfgang K. Schlieper Geschäftsführer des Familienunternehmens, das durch Namensgeber Wilhelm Karrenberg gegründet wurde. Sein Sohn Robert Schlieper wird diese Aufgabe fortan übernehmen. "Die Segel sind gesetzt, der Blick ist nach vorne gerichtet. Ich habe großes Vertrauen in dich und ich weiß, dass eine gute Crew voller positiver Menschen hinter dir steht", richtete sich der alte an den neuen Geschäftsführer und überreichte nicht nur symbolisch einen Staffelstab, in den die Namen aller bisherigen Wilka-Geschäftsführer eingraviert sind, sondern auch eine prächtige Schiffs-Statur. Denn, da ist Wolfgang K. Schlieper sich sicher: "Ein Schiff lässt sich durch den Kapitän steuern, aber nur durch eine gute Besatzung lässt es sich auch auf Kurs halten."
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