Velberter Schüler machten viel Krach für viel Aufmerksamkeit

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Velbert: Innenstadt | "Was ist das für ein Krach?", dachten die Besucher der Velberter Innenstadt. Die Schüler der Klasse 7b des Nikolaus-Ehlen-Gymnasiums (NEG) zogen alle Aufmerksamkeit auf sich. Und das war kein Versehen, sondern Absicht. Denn mit dieser Aktion machten die Jungen und Mädchen gemeinsam mit Vertretern der Velberter "terre des hommes"-Gruppe auf Kinderrechte aufmerksam.

Rasseln und Trommeln sorgten für ordentlich Radau, außerdem informierten die Schüler laut, worum es ging: "Wir sind Kinder einer Erde. Doch es sind nicht alle frei. Denn in vielen Ländern herrschen Militär und Polizei." Es gab nicht nur was zu hören, sondern darüber hinaus auch was zu sehen: Plakate von arbeitenden Kindern, Kindern im Krieg oder Kindern auf der Flucht. "In vielen Ländern der Welt werden die Rechte von Kindern mit Füßen getreten", erklärt Renate Surminski, Sprecherin von "terre des hommes" in Velbert. "Statt zur Schule zu gehen, schuften schon kleine Kinder täglich viele Stunden. Sie kriegen zu wenig zu Essen und werden Opfer von Krieg und Gewalt."

Seit inzwischen 50 Jahren setzt sich der Verein für mehr Kinderrechte in allen Ländern dieser Welt ein, die Velberter Ortsgruppe - die aktuell aus acht engagierten Frauen besteht, gibt es seit 40 Jahren. "Und noch immer gibt es so viele Kinder, die unsere Hilfe benötigen", so Surminski weiter. Mit dem Zug durch die Velberter Fußgängerzone wollte man erneut darauf hinweisen. Zum Abschluss der Aktion gab es einen Rap für Kinderrechte zu hören, der von den Schülern vor der Sparkasse präsentiert wurde.
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