Dennis Wüsthoff möchte als Erster durchs Ziel

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  Es sind nicht unbedingt die 260 Stundenkilometer Spitzengeschwindigkeit auf geraden Strecken, die der BMW leisten kann, es sind vielmehr die Fliehkräfte in den Kurven sowie die Herausforderung richtig Abzubremsen und zu Beschleunigen, die Dennis Wüsthoff am Rennsport begeistern.

Der Heiligenhauser startet mit einem Rennen am 2. April in die neue Saison. Mit seinem Team vom "Racing One" fokussiert er ganz klar den ersten Platz in seiner Klasse BMW M2 35 I-Cup. In dieser Klasse handelt es sich um Tourenwagen, circa 20 Teams zählen zum Teilnehmerfeld. "In meinem Team sind wir seit dieser Saison drei Fahrer", so Dennis Wüsthoff. "Benny Leuchter und ich sind schon 2015 gemeinsam an den Start gegangen. Nun werden wir noch durch den Schweizer Fabian Danz verstärkt." Darüber hinaus gibt es eine 20-Mann-starke Boxen-Crew, bestehend aus Ingenieuren, Mechanikern und Ähnlichem. Sie helfen dabei, die bestmögliche Leistung aus dem BMW zu holen. "Teamwork ist beim Motorsport sehr wichtig, man muss sich aufeinander verlassen können und sich immer abstimmen", betont Wüsthoff, der derzeit eine Duales Studium zum Maschinenbauer und Werkzeugmechaniker macht.

"Alles fing ganz klassisch mit dem Indoor-Kartfahren an", erinnert sich der 23-Jährige. "Mein Vater hat mich als ich noch in der Grundschule war einmal am Wochenende mitgenommen und da wurde bei mir die Begeisterung geweckt." Diese ist bis heute ungebrochen und so strebt der Heiligenhauser auch an, Profi-Rennfahrer zu werden. "Wer das will muss viel investieren", so Wüsthoff. Und damit meint er nicht nur Energie und Zeit, sondern auch finanzielle Mittel. "Ich bin daher auf der Suche nach Sponsoren", sagt er. Unterstützung bekommt der Heiligenhauser aber auch durch seine Eltern. "Sowohl mein Vater als auch meine Mutter fiebern immer richtig mit, wenn es für mich auf die Rennstrecke geht", so Wüsthoff. "Wahrscheinlich sind sie sogar angespannter als ich selber." Kein Wunder, ruhige Hände und Konzentration sind schließlich gefragt, wenn der Heiligenhauser hinters Steuer muss.

Seilchen springen, Jonglieren und Dehnübungen gehören zum Warm-Up. Darüber hinaus spricht der 23-Jährige vor jedem Rennen ein kurzes Gebet. "Ich bin mir durchaus über die Gefahren dieses Sports bewusst", so Wüsthoff. Mit Sicherheitskleidung, Inspektionen, einem zuverlässigen Team sowie ständigen Kontrollen und Absprachen würde alles dafür getan werden, dass ein fehlerfreier Ablauf möglich ist. "Abgesehen von ein paar kleineren Unfällen ist mir auch noch nichts passiert. Das kann leider nicht jeder Rennfahrer behaupten."

In insgesamt zehn Rennen geht es für ihn und sein Team von "Racing One" nun wieder darum, Punkte zu sammeln und die Konkurrenz im wahrsten Sinne hinter sich zu lassen. "Natürlich streben wir den ersten Platz an", sagt der Heiligenhauser, der es im vergangenen Jahr auf Rang drei schaffte. "Ich bin sehr zuversichtlich. Obwohl ich auch ganz klar sagen muss, dass das Teilnehmerfeld gut besetzt ist." Laut seiner Einschätzung werden es daher nur wenige Sekunden sein, die über Sieg und Niederlage entscheiden.
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