Drei Schulen und die Lebenshilfe beim Ford Jungmann-Cup

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Die gemischten Mannschaften des SSVg Velbert und der Lebenshilfe Sportabteilung. Rechts außen Marcus Jungmann, 3. von rechts Lars Glindemann, links außen Jakob Dreesmann, vorn Mitte 1. Reihe von links Sandra Edler, Gudrun Kronenberg, Sandra Petzoldt.
Die SSVg erlebte zum zweiten Mal ein außergewöhnliches Turnier.
Bereits vor zwei Jahren, zum 50. Geburtstag der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann, organisierten Ford Jungmann in Wülfrath und die SSVg Velbert 02 ein besonderes Benefiz-Fußballturnier. Dieses fand jetzt auf dem SSVg-Sportplatz an der Poststraße seine Fortsetzung. Die 6. Klassen des NEG (Nikolaus-Ehlen-Gymnasiums), GSG (Geschwister-Scholl-Gymnasium) und der MLK-Schule (Martin-Luther-King) traten gegeneinander an und kämpften um den Ford Jungmann-Pokal. Zwischendurch spielten zweimal gemischte Mannschaften der A-Jugend und des Oberliga-Kaders der SSVg und der Sportabteilung der Lebenshilfe gegeneinander. „Sandra Petzoldt und Sandra Edler, die mit ihrer Trainerin Gudrun Kronenberg als besondere Gäste dabei sind, im Juli zu den Special Olympics Welt-Sommerspielen nach Los Angeles fliegen und dort die Lebenshilfe in der Disziplin Rollerskating vertreten, werden bereits von Ford Jungmann in Wülfrath unterstützt“, berichtet Geschäftsführer Lars Glindemann, der gleichzeitig Mitglied des Verwaltungsrates der SSVg Velbert 02 ist. Ein einheitliches Outfit und zwei Paar neue Inlineskates wurden bereits gestiftet.
Die drei Schulen kämpften mit vollem Einsatz um den Pokal, am Ende hatte die MLK-Schule die Nase vorn. Auch die beiden gemischten Mannschaften aus der A-Jugend / des Oberliga-Kaders der SSVg und der Lebenshilfe-Sportabteilung, deren Spiele mit 2:1 bzw. 4:4 Toren mit nahezu ausgeglichenem Ergebnis endeten, zeigten super Leistungen und echten Teamgeist. Den Pokal an die MLK-Mannschaft durfte nach einem herzlichen Dankeschön von Lars Glindemann an alle Beteiligten und Helfer der Leiter der Lebenshilfe Sportabteilung, Jakob Dreesmann unter großem Jubel der Sieger überreichen. Sämtliche Spiele hatte Fabian Clashaus ehrenamtlich als Schiedsrichter begleitet.
„Das Medium Sport dient als Brücke zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Unsere Sportler zeigen auch hierbei authentisches Dasein, bei Erfolg und Misserfolg wird gelacht und geweint, was wir weitgehend verlernt haben“, erklärt Dreesmann, der stolz auf das Können seiner zehn Kicker war, darunter mit Katharina Bachmann auch eine Torhüterin.
Außer Fußball gibt es bei der Lebenshilfe Rollerskating, Tischtennis, Schwimmen, Kraftdreikampf, Golf, Snowboard, Ski und Drachenbootrennen.
Marcus Jungmann, Inhaber von Ford Jungmann („ich bin ein Fan von Köln“), hatte Essen und Getränke gestiftet und ließ es sich nicht nehmen, bei allen Spielen zuzuschauen und die Spieler anzufeuern. „Mit dem gesamten Erlös unterstützen wir weiterhin die beiden Lebenshilfe-Athletinnen, die an den Special Olympics Welt-Sommerspielen teilnehmen“, so Lars Glindemann, der auch seine fußballbegeisterten Eltern und Verkaufsberaterin Anna Rybarczyk mitgebracht hatte. Er kündigte an, dieses Turnier im kommenden Jahr zu wiederholen.
Text und Foto: Jürgen Steinbrücker
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