„Wir bleiben dran“

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Velbert: Christopeit Arena |

SSVg Velbert verlor 1:3 gegen Rot-Weiss Ahlen


„Auswärtssieg! Auswärtssieg!“ Nach dem dritten Treffer von Rot-Weiss Ahlen kurz vor dem Schlusspfiff führten die Fans aus Westfalen unter den 560 Zuschauern einen lautstarken Freudentanz auf. In den letzten Augenblicken trotteten die Mannen der SSVg Velbert sichtlich geknickt über den Rasen, keine Spur mehr von Kampfgeist.

Das war bei Spielbeginn noch anders. Zwar ließen es die Blauen zu, dass bereits in der zweiten Minute der Ahlener Gianluca Marzullo vor dem Velberter Tor auftauchte und den Ball ins Netz schoss, aber das Pawlak-Team drehte auf: 24 Minuten später sorgte Philipp Schmidt für den ersehnten Ausgleichstreffer. Kurz vor der Pause gab es noch zwei große Chancen, aber Sabrin Sburlea verpasste knapp das Tor und Jeffrey Tumanan traf nur das Außennetz.

Dritter Treffer in der Nachspielzeit


Vergeblich versuchte die SSVg in der zweiten Hälfte das Spiel zu drehen. Der hellwache Ahlener Torwart Sören Stauder konnte zwei Attacken von Kevin Hagemann entschärfen. Ein gelungener Volleyschuss von Sburlea wurde kurz vor der Torlinie geblockt. In der Nachspielzeit gelang dem Rot-Weissen Marzullo schließlich der dritte Treffer. Ahlens Trainer Marco Antwerpen war zufrieden: „Ein wichtiger Dreier, so hatten wir uns das vorgestellt, und zwar mit einer frühen Führung. Überraschend war dann doch der Ausgleich. Nach der Halbzeit haben wir nachjustiert. Beim anschließenden Spielstand von 2:1 hatten wir Glück, dass kein Ausgleichstor fiel.“

Entscheidende Fehler in der Abwehr


SSVg-Trainer André Pawlak sprach von einem bitteren Ergebnis und räumte entscheidende Fehler in der Abwehr ein. Einen weiteren Grund für die Niederlage sieht der Coach in den häufig verlorenen Zweikämpfen. „Ich habe meinen Leuten gesagt, das heute die Mannschaft gewinnt, die auch die Zweikämpfe gewinnt, so kam es dann auch.“ Trotz großer Verletzungssorgen bleibt der Coach zuversichtlich: „Wir bleiben dran, wir haben noch neun Spiele und werden kämpfen, so lange wie wir rechnerisch noch die Chance für den Klassenerhalt haben.“ Die nächste Herausforderung wartet am Freitag auf die SSVg, wenn sie auf dem Tivoli gegen Alemannia Aachen antreten muss.
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