Investorengemeinschaft plant Wohn- und Geschäftsprojekt an der Kreuzstraße

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(Foto: Animation/privat)

Sie ist eine der wichtigsten Zufahrten in die Weseler City: die Kreuzstraße. Nachdem in den vergangenen Monaten die Straße saniert wurde und nun in ganz neuem Licht erstrahlt, wird sich bald auch neben der Fahrbahn etwas verändern und das Stadtbild verbessern.

Der Stadtentwicklungsausschuss brachte jetzt die gemeinsamen Pläne der Bauverein Wesel AG, der Wohnungsbaugenossenschaft Wesel eG und der Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin am Marien-Hospital für das ehemalige Kreiswehrersatzamt auf den Weg. Vorausgesetzt, der Rat folgt in seiner Sitzung am 28. Juni der Empfehlung des Ausschusses und fasst nach der Sommerpause den noch erforderlichen Verkaufsbeschluss, könnten die Bauarbeiten auf dem Grundstück an der Kreuzstraße, Ecke Esplanade, im Frühjahr/Anfang Sommer 2017 beginnen.

Die Investorengemeinschaft, die zum ersten Mal in dieser Form zusammenarbeitet, wird ihr gemeinsames Konzept mit dem Architekturbüro Bielefeld aus Dingden und dem freien Architekten Philipp von der Linde aus Geldern umsetzen. Entstehen wird ein Komplex mit drei Vollgeschossen und Staffelgeschoss. Sowohl Praxisräume als auch Wohnbebauung werden dort Platz finden.

Die Praxisräume, die von Philipp von der Linde auf der Ecke an der Kreuzung geplant werden, sollen dem Team der Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin um Claus Kölzer neue Möglichkeiten bieten. Seit mehr als 15 Jahren ist die Praxis in Räumen des Marien-Hospitals tätig und hat dort über die Jahre hinweg sowohl die Patienten des Krankenhauses akut als auch die ambulanten Patienten versorgt. Die radiologischen Leistungen des Krankenhauses haben mit der Zeit stetig zugenommen, so dass es absehbar für die ambulanten Patienten der Praxis zu terminlichen Engpässen kommen wird. Am neuen Standort sollen künftig ausschließlich die Patienten der Praxis versorgt werden, wodurch es im Krankenhaus zu einer merklichen Entlastung kommen dürfte. Die Zusammenarbeit mit dem Marien-Hospital soll unverändert auf hohem Niveau fortgesetzt werden.
Zur Praxis gehören 45 Stellplätze, 28 davon in einer Tiefgarage direkt unter dem Haus. Der Eingang liegt hinter dem Gebäude und ist von der Esplanade aus erreichbar. Wohnungen, die im Staffelgeschoss über den Praxisräumen liegen, sind über einen separaten Eingang von der Kreuzstraße aus zu erreichen.

Neben der Praxis weiter in Richtung Gerhart-Hauptmann-Straße entstehen 58 barrierefreie Wohnungen, von denen die im Mittelteil durch die Wohnungsbaugenossenschaft Wesel eG, die ganz außen durch die Bauverein Wesel AG vermietet werden. Die Planung übernimmt das Architekturbüro Bielefeld. Entstehen wird eine Wohnfläche von insgesamt rund 4450 Quadratmetern. Geplant sind zwei Aufzüge, Balkone und Dachterrassen für alle Wohnungen sowie Fahrradstellplätze. Es sollen Stellplätze für Autos entstehen, ca. 60 in der Tiefgarage. Der Zugang zu den Wohnungen erfolgt über die Kreuzstraße.
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