Natalia Pawletko wurde deutsche Vizemeisterin bei den IDJM in Köln

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Natalia Pawletko (links) bei der Siegerehrung
Gleich an mehreren Fronten kämpften Wesels Boxer im Laufe dieser Woche. In Köln wurden die internationalen Deutschen Junioren-Meisterschaften ausgetragen, bei denen Cem Korkmaz und Natalia Pawletko antraten, und in Wesel fand am Samstag die Vorrunde der Kreismeisterschaften statt.
Eine gute Leistung zeigte Cem Korkmaz gegen Mayed Arabi (Mecklenburg-Vorpommern), den er einstimmig nach Punkten besiegte. Schwerer hatte er es im Viertelfinale gegen Atanasios Kazakis (BW). In einem lebhaften Gefecht zeigten beide Boxer gutes technisches Boxen. Da der Weseler die klareren Treffer anbrachte, hatte man auch mit seinem Punktsieg gerechnet, doch das Kampfgericht gab dem Baden-Württemberger den 2:1 Punktsieg.
Auch Natalia Pawletko konnte ihren ersten Kampf mit 3:0 gegen Hamrin Gafar (Vreden) mit 3:0 für sich entscheiden. Zwar zeigte Natalia Pawletko keinen Respekt gegen die haushohe Favoritin und Deutsche Meisterin Elisabeth Wohlgemuth (Wismar), doch diese spielte ihre ganze Erfahrung aus und siegte nach Punkten. Ein zweiter Platz bei deutschen Meisterschaften ist für die junge Weselerin aber ein großer Erfolg.

Bei den offenen Kreismeisterschaften am Samstag in Wesel legte Can Mar furios los und deckte seinen Gegner Alex Schmiedke (Alzey) pausenlos mit Schlagkombinationen ein. Als dieser in der 2. Runde angezählt wurde, warf die Alzeyer Ecke das Handtuch.
Romina Höhn griff während des gesamten Kampfes gegen Laura Daniels (Kohlscheid) ununterbrochen an und wurde schließlich Punktsiegerin.
Man merkte es Leon Regjepi an, dass über ein Jahr nicht mehr im Ring gestanden hat. Gegen den größeren Serhat Parlak (Meiderich ) trafen seine Schläge nicht mehr so präzise und hart wie früher und nach drei Kampfbetonten Runden musste er seinem Gegner den knappen Punktsieg überlassen.
Mangelnde Erfahrung sorgte dafür, dass Airken Neromandzadah von dem cleveren und schlagstarken Yildiz Soner (Gelsenkirchen) ausgekontert wurde. Als der Weseler in der zweiten Runde angezählt wurde, warf die Weseler Ecke das Handtuch.
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