Box-Oldie WOLFGANG KIEHM feiert runde Achtzig

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Box-Oldie Wolfgang Kiehm: "Ring frei für Runde 81!" Foto: amö
 
Über drei lange Jahre blieb die WBS-Erfolgsstaffel unbesiegt (v. l.): Trainer Hans Bader, Rudi Schotte, Josef "Jupp" Göbel, Erich Schöppner, Hans Lorenz, K. F. Jacob, Willi Kämper, Wolfgang Kiehm, Hans Lukassen, Uli Kienast, Erwin Domonik, Willi Lukassen und der 1. Vorsitzende Otto Darpe. Foto: Archiv W. Kiehm

Bärenstarke Wittener Staffel
blieb 3 Jahre unbesiegt

Er gehörte in den 50er-Jahren der legendären Erfolgsstaffel des "Wittener Box-Sport 1923" an, erhielt sieben ehrenvolle Einladungen in die deutsche Box-Nationalstaffel, und am Freitag, 11. März, feiert Wolfgang Kiehm sein 80. Wiegenfest.

117-mal stand der Halbschwer- und Mittelgewichtler für seinen Wittener Club im Ring. 90-mal verließ er ihn als Sieger, 12-mal teilte er sich mit seinem Gegner den Sieg. Darüber hinaus war der technisch versierte Faustkämpfer und Spezialist für die ansatzlos geschlagene Rechte mehrmaliger Westfalenmeister, Deutscher Vizemeister und erhielt als sportliche Krönung sieben ehrenvolle Einladungen in die deutsche Box-National-Staffel.

Mit seinen Paradeschlägen "linker Haken" sowie "Aufwärtshaken" sorgte Fighter Kiehm nicht nur für Punkte, sondern trug mit seinen Ring-Erfolgen dazu bei, dass die bärenstarke Wittener Boxstaffel drei lange Jahre unbesiegt blieb. "Wir haben damals einfach alles weggehau'n, was sich uns im Ring entgegenstellte", bringt es Box-Oldie Kiehm auf den Punkt, "und das Wort Niederlage war für uns nur eine Vokabel mit zehn Buchstaben."

Nachvollziehbar, wenn man weiß, dass so herausragende Könner wie Supertechniker Erich Schöppner (der sowohl bei den Amateuren als auch bei den Profis Box-Europameister wurde), Uli Kienast, Josef "Hammer" Göbel und die Gebrüder Lukassen der dominanten WBS-Staffel angehörten. Doch nicht nur Siege am laufenden Band waren es, die das Einmalige an der tollen Wittener Truppe ausmachte: Es war einfach der großartige Zusammenhalt innerhalb der WBS-Familie. "Bei uns gab's während der Aufbaujahre nach dem Krieg wirklich noch die echte Kameradschaft. Und die wurde gepflegt und gefestigt durch unsere zahlreichen stimmungsvollen Siegesfeiern, die - natürlich mit unseren Frauen - im Ruhrhof, bei Spitzer, Kuhlhoff oder auf dem Hohenstein stattfanden und zu den Höhepunkten im Vereinsleben unseres WBS gehörten", schwärmt immer noch Geburtstagsjubilar Kiehm, der sich mit seinen ehemaligen Staffelkameraden regelmäßig einmal im Monat zum traditionellen Stammtisch trifft, um dann nicht nur über die guten alten Zeiten zu plaudern.

Inzwischen - im reifen Alter - sieht Box-Oldie Kiehm, Vater einer Tochter und seit 59 Jahren mit Ehefrau Gisela glücklich verheiratet, auch die gesundheitsgefährdenden Aspekte, die insbesondere im Profilager nicht wegzudiskutieren sind, kritischer und sagt: "Manchmal wäre es einfach vernünftiger, wenn zeitiger das Handtuch geworfen würde." Was ihn jedoch anbetrifft, nimmt er das Handtuch ausgesprochen gerne. Jedenfalls immer dann, wenn er sich beim KSV regelmäßig mit seinen Trimm-dich-Sportfreunden einige entspannende Saunagänge für sein körperliches Wohlbefinden gönnt.








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