Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Xanten

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Ein Teil der zu befördernden Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Xanten im Foyer des Rathauses. Im Vordergrund Bürgermeister Thomas Görtz und Christine Thyssen vom Ordnungsamt der Stadt mit Stadtbrandinspektor Markus Windhuis. Tobias Fuß, Fachbereichsleiter des Bereiches Sicherheit und Ordnung ist selbst Mitglied bei der Feuerwehr und steht auf dem Foto in der hinteren Reihe

Viele Beförderungen und Ehrungen / 

Weiter investieren und weiter werben


Zur 20. Jahreshauptversammlung erschienen am Freitag, 12. Januar 2018, über 100 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Xanten im Sitzungssaal des Xantener Rathauses.
Bürgermeister Thomas Görtz begrüßte die Anwesenden und bedankte sich für ihren ehrenamtlichen Einsatz, den er in der Silvesternacht selber hautnah zu spüren bekam, als eine Mülltonne in seiner unmittelbaren Nachbarschaft brannte. „Wir werden“, versprach Görtz, „weiter in die Feuerwehr investieren. Wenn es sich auch um ziemlich hohe Beträge handelt, geben wir diese für die Sicherheit in unserer schönen Stadt gerne aus“. Der Anfang wurde bereits gemacht, indem zwei hauptamtliche Gerätewartstellen geschaffen wurden, „um“, so der Bürgermeister, „den etwa 200 ehrenamtlichen Kräften den Rücken freizuhalten und zu ermöglichen, sich auf die eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren“.
Nachwuchssorgen kamen bis jetzt noch nicht auf. Allerdings betonte der erste Bürger der Stadt, dass man weiter werben müsse, um Engpässe zu vermeiden.
Stadtbrandinspektor Markus Windhuis durfte 53 Feuwehrleuten zu ihrer Beförderung gratulieren, wobei es sich nicht nur um männliche Mitglieder, sondern auch um einige weibliche handelte, denn dass es sich längst nicht mehr um eine reine männliche Domäne handelt, zeigt die Zahl der weiblichen ehrenamtlichen Kräfte. So wurde zum Beispiel Kathrin Winkler von der Löschgruppe Lüttingen als erste Frau mit Führungsdienstgrad zur Brandmeisterin befördert. Auch die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung lobte Windhuis, wobei an besonders der Bürgermeister und die Mitarbeiter des Ordnungsamtes zu nennen wären. „Ein Schulterschluss zwischen Feuerwehr und Stadtverwaltung“, betonte er.
Schwer fiel es ihm, drei Mitglieder zu verabschieden, die einen großen Teil ihres Lebens dem Brandschutz gewidmet hatten, Hauptbrandmeister Walter van Bebber, Unterbrandmeister Josef Hussmann und Hauptbrandmeister Johannes Wienemann.
Dafür bereitete ihm die Ehrung der zwei Jubilare für 25-, beziehungsweise 35jährige Mitgliedschaft, Unterbrandmeister Benjamin Hanrath (25 Jahre) und Hauptfeuerwehrmann Thomas Wolfram (35 Jahre) umso mehr Vergnügen. Die Ehrung von Windhuis selber, als dritter Jubilar, mit 35 Dienstjahren, nahm der Bürgermeister persönlich vor.
Nach dem offiziellen Teil des Abends ging man zum gemütlichen über, „denn“, so hatte Thomas Görtz bereits eingangs erklärt, „die Kameradschaft ist hier ein sehr wichtiger Aspekt“.
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