Druckrohrleitung Vynen – Hönnepel fertiggestellt

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Die Bürgermeister und die Bürgermeisterin der drei beteiligten Gemeinden. Von links Thomas Görtz (Xanten), Britta Schulz (Kalkar) und Christoph Gerwers (Rees) am Revisionsschacht der neuen Anlage

(Ab)wasser Marsch

Win-Win- Situation für alle Beteiligten



„Abwasser ist ein Thema, das unbedingt geklärt werden muss“, sagte Thomas Görtz mit einem Augenzwinkern, als heute die fertiggestellte Druckrohrleitung am Klärwerk Vynen vorgestellt wurde.
Eine Sanierung der Kläranlage, die für die Abwasserklärung für Vynen und Marienbaum zuständig war, wäre dringend vonnöten gewesen und hätte viel Geld gekostet. Deswegen verabredeten bereits Ende 2014 der Abwasserbehandlungsverband Kalkar- Rees (ABV), die LINEG, sowie der Dienstleistungsbetrieb der Stadt Xanten (DBX) die Realisierung eines Großprojektes, nämlich den Bau einer Druckrohrleitung von Vynen zum Klärwerk nach Hönnepel. „Eine Win- Win- Maßnahme für die beteiligten Kommunen“, erläutert Bürgermeister Thomas Görtz und Christiane Neuhaus von der LINEG ergänzt, „Die Alternative wäre die Nutzung der Kläranlage in Lüttingen gewesen, die allerdings schnell an der Grenze ihrer Kapazität angelangt wäre, wobei bei der Anlage in Hönnepel ein Großkunde abgesprungen und deshalb reichlich Kapazität frei geworden war“. Die Bauzeit der Leitung selbst, welche kostensparend nach einem neuen System über eine Länge von über 7,5 km erstellt wurde, war mit ca. sieben Monaten für ein Projekt dieser Größe relativ kurz, betonten alle Beteiligten. Was die Realisierung der Planung verzögerte, waren, wie so oft, die Amtswege zu den übergeordneten Instanzen zwecks Genehmigung des Ganzen. Nun ist das Projekt vollendet und die Testläufe werden beginnen. Dies geschieht erst einmal mit Frischwasser, um zu prüfen, ob alles ordnungsgemäß läuft. Ist dies der Fall, können die Schieber geöffnet werden und die Leitung kann ihre Arbeit aufnehmen.
„Das Ganze ist nicht nur eine erfolgreiche kreisübergreifende Maßnahme“, so der ebenfalls anwesende Bürgermeister der Stadt Rees, Christoph Gerwers „sondern sogar eine Rhein- unterschreitende“; denn schließlich werden auch die Abwässer seiner rechtsrheinischen Gemeinde in Hönnepel geklärt. Seine Kalkarer Amtskollegin Britta Schulz nickt zustimmend.
An der Anlage Vynen wird nach einem erfolgreichen Probelauf die Technik zurückgebaut und nur ein ausreichend großes Becken für Notfälle erhalten.
Am Bau waren außer dem DBX als Bauherr die Kottowski Ingenieurgesellschaft mbH Kalkar als Verantwortliche für die Planung, die Ausschreibung und die Bauüberwachung, sowie die Firma Horlemann Rohrleitungs- und Anlagenbau GmbH als Auftragnehmer beteiligt.
Und nun (Ab)wasser Marsch.

Randolf Vastmans
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