Das Hochkreuz „allen Menschen zur Besinnung“ wurde eingeweiht

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In einer einzigartigen Gemeinschaftsaktion begann der Neuaufbau

Am Samstagnachmittag wurde das neugebaute Wegkreuz an seinem neuen Standort eingeweiht. 40 Jahre stand es am neuen Kloster, das vor einigen Jahren an einen syrischen Investor verkauft wurde. Initiator Markus Weber "Almbauer" hatte Interesse an dem Wegkreuz erklärt und auf seinem Grundstück in ca. 100 m Entfernung einen sehr schönen, weithin gut sichtbaren Platz angeboten wo das neue Kreuz am 23. April aufgestellt wurde (wir berichteten).

So begrüßte um 16:00 Uhr CDU-Stadtverbandvorsitzender Klaus Büenfeld die Gäste und lobte die einzigartige Gemeinschaftsaktion mit den Worten: „In Oeventrop kann man nicht nur gut zusammen feiern, sondern auch beispiellos gut zusammenarbeiten“. Diesen Worten schloss sich auch Klaus Schneider an und berichtete zunächst vom Werdegang des Missionsordens „vom Heiligsten Herzen Jesu“ sowie die Entstehung und Standortwechsel des großen Wegekreuzes. Anschließend galt sein Dank Allen Aktiven, die sich ehrenamtlich an dieser Gemeinschaftsaktion beteiligt hatten.

Alle Aktiven dieser Aktion müssen daher unbedingt namentlich erwähnt werden

Unter der Leitung und Koordinierung durch Ulrich Grewe und Bernd Liesenfeld vom Oeventroper Bezirksausschuss, erstellte das Ing.-Büro Christoph Schmidt die Statik. Die Vermessungsarbeiten übernahm Verm.-Büro Gerhard Gramann. Das Relief vom alten Sockel, wurde ausgebaut von Steinmetz Ralf Hilligsberg, assistiert von Arnulf Brüggemann und somit gerettet. Die Erd-, Schalungs- und Stahlbetonarbeiten übernahm Heiko Ihme von der Fa. Eisenberg aus Rumbeck. Werner Findeklee war zuständig für alle Metallarbeiten. Das Holzkreuz steuerte Sägewerk Wilhelm Risse Meschede-Bonacker bei. Transportunternehmung Thomas Schemme, sorgte für den Transport und Aufbau des Kreuzes gemeinsam mit W. Risse wozu Fa. Axel Köstens das Gerüst stellte. Malerbetrieb Ulrich Korte aus Arnsberg, stellte die Holzschutz- und Betonfarben. Ebenfalls aus Arnsberg lieferte Bauunternehmung Rainer Leygraaf diverse Baumaterialien. Bauunternehmung Klaus Pöttgen führte fachmännisch die Klinkerarbeiten durch und übernahm den Einbau des Reliefs. Den Schiefer lieferte Dachdecker Willy Hesse und Bernd Siedhoff führte die Schieferarbeiten durch. Lothar Görs übernahm den Anstrich des Betonsockels. Die Außenanlagen legte Landschaftsarchitektur Peter Hitzegrad an. Die erheblichen Renovierungsarbeiten am Korpus wurden von Hermann Reiter fachkundig durchgeführt. Finanzielle Unterstützung leisteten die Spar- und Darlehnskasse Oeventrop, die Volksbank Sauerland sowie die Firmen Würth (Toni Pessor) und Heizung-Sanitär Bernd Liesenfeld Arnsberg. Markus und Karin Weber als Initiatoren, die auch die erforderliche Grundfläche zur Verfügung gestellt haben, werden sich auch künftig um Blumenschmuck und Pflege kümmern.

Neben dem Kreuz wurde im Rahmen eines weiteren Gemeinschaftsprojektes der INO (Olaf Spindeldreher, Franz Eggenstein), SGV (Willy Linn, Albert Schlupp) und NNA-Neue Arbeit Arnsberg (Thomas Pietz) eine neue Bank aufgestellt. Zwei Infotafeln hinter der Bank, stellte der Arbeitskreis Ortsgeschichte Oeventrop AKO auf. Auf der einen Tafel wird der Werdegang des Klosters und auf der zweiten folgt die Geschichte des Kreuzes. Denjenigen die auf der Bank Platz nehmen bietet sich ein einmaliger Blick über die drei Ruhrdörfer Dinschede, Glösingen und Oeventrop. In gleicher Richtung ausgerichtet ist das Kreuz mit der Inschrift: “allen Menschen zur Besinnung“ und möge es künftig als solches dienen.

Pfarrer Ernst Thomas übernahm die Schlussworte von Klaus Schneider mit den Worten: „Stellen Sie sich vor, mit diesem Blick über die drei Ruhrdörfer und einem gegenüberliegenden Sonnenuntergang im Westen, kann man sich schon sehr gut vorstellen, dass dieser Ort dem ein oder anderen Menschen zur Besinnung dienen kann. Noch während des Eröffnungsliedes zur Einweihung des Kreuzes, öffnete sich für kurze Zeit, der ansonsten den ganzen Tag mit Wolken behangene Himmel und brachte die untergehende Sonne zum Vorschein.

Nach der Einweihung waren Alle bei den Initiatoren und Eigentümern Karin und Markus Weber eingeladen zum Feiern mit Kuchen gespendet von Tobias Hahne und weiteren nicht genannten Sponsoren für Kaffee und Getränke.

„In Oeventrop kann man nicht nur gut zusammen feiern, sondern auch beispiellos gut zusammenarbeiten“.
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