Kulturevent in Neheim: Wundertüte "Übernacht"

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Viel Musik - hier von den Summerville Sisters - und Farbe begeisterte die Besucher bei der 6. "Übernacht" in Neheim. Fotos: Albrecht
Neheim-Hüsten: Neheimer Markt |

Neheim. Quadratmeterweise Rettungsfolie und buntes Licht (nach einer Dekoration des Designforums) empfingen am letzten Wochenende die Besucher des Arnsberger Kulturspektakels in Neheim: Die „Übernacht“ im und am KUNSTWERK sprach alle Reize an.

Nicht größer, nicht schriller nicht bunter, aber auf jeden Fall anders und vor allem sehenswert, das war das Dezember-Kulturspektakel, das am letzten Wochenende zum nunmehr sechsten Mal rund 1.000 Besucher in die alten Werkshallen an der Möhnestraße lockte und sie dort über Stunden faszinierte.

Riesiges Kulturangebot


Ein riesiges Kulturangebot erschloss sich den Gästen auf drei Etagen. Ohne überhaupt eine einzige Top-Veranstaltung hervorheben zu können, wurde den Besuchern der 6. „Übernacht“ einfach alles geboten: Ruhige Musik im Stile der Singer/Songwriter, Retro-Swing mit den zauberhaften „Summerville Sisters“ bis zum Rock´n´Roll der Landstreicher (die natürlich stilecht auch so aussahen) von der Formation „Les Chlöchards“.

Viel Abwechslung auf der kleinen Kleinkunst-Bühne erlebten Gäste in der so genannten „koko-Lounge“: Ein literarischer Rückblick auf den Poetry-Slam vom Vorabend, Tanz, Musik und Verführung - unter dem Motto „Ein Kessel Buntes“ hielt das Angebot was der Titel versprach.

Auf allen Etagen etwas für die Sinne


Die Veranstaltung „Übernacht“ sprach auf allen Etagen alle Sinne an. Bis in die dritte Etage, der Werkstattgalerie „der Bogen“ reichten auch die kulinarischen Verlockungen, für die vor allem Franz Mand und Olaf Baumeister ihr ganz spezielles „Zutaten“ hatten.

Eingebettet in Konzerte und Unterhaltung fand die Verleihung des „KUNSTWERK-Mediapreises“ statt. „Wir haben rund 250 eingesandte Fotos bekommen“, erklärte Kathrin Ueberholz vom Kulturbüro der Stadt Arnsberg. Nach einer genauen Sichtung durch die Jury sind dann 75 Bilder in die Endausscheidung gekommen. Der jüngste Bewerber um den Preis sei gerade mal acht Jahre alt gewesen, sagte sie.

Keno Topilin holt Media Preis


Überzeugt haben die Jury die Arbeiten von Keno Topilin aus Münster. Seine Serie über die Schlachtung von Rentieren in Norwegen holte den 1. Platz beim Media-Preis. Platz 2 belegte eine Foto-Serie von Andrey Sonin, Platz 3 holte Markus Freitag mit seinem Foto „Schutzgebiet“.
Bis tief in Nacht wurde im Kunstwerk weiter gefeiert. Sogar „Pichel“ konnte bei Winterkälte vor dem KUNSTWERK mit seiner Seifenblasen-Performance für Laune sorgen.

Die Bilder (Teil 1) sprechen für sich!

Bildergalerie "Übernacht" Teil II
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