Großes Angebot - guter Besuch

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  Arnsberg: Alter Markt | Arnsberger Woche wieder eine Erfolgsgeschichte

Eine Woche, die über zehn Tage geht - zu finden in Arnsberg. Von Freitag, 20. Mai bis zum Sonntag, 29. Mai, haben die Organisatoren vom Verkehrsverein Arnsberg für jeden Geschmack und jede Altersklasse das richtige Programm bei der Arnsberger Woche auf die Beine gestellt.
Der Blick in den Himmel ließ zum Start nichts Gutes erhoffen, denn da waren dicke Wolken zu sehen. Die sich auch kurz öffneten. Aber als dann DJ Jan-Christian Zeller die ersten Klänge hervorzauberte, war dem Publikum das Wetter völlig egal. Der Platz vor der Bühne war wie immer bestens gefüllt, die Stimmung ließ nicht zu wünschen übrig. Dafür sorgte natürlich, ebenfalls wie immer, der Hauptakteur, der einfach ein Gespür für den Geschmack seiner Gäste hat. Und den ausgiebig bedient. Bis tief in die Nacht wippten Hüften, zuckten Füße und nickten Köpfe. Eine Neuauflage ist bei dieser Resonanz so gut wie sicher, zumal sich der Termin immer mehr rumspricht und die Fläche auf dem Schlossberg beim „Auflegen“ von „Jan-Christian Zeller“ von Jahr zu Jahr voller wird.
Der Samstag war dann ein bisschen ruhiger. Nicht nur musikalisch, auch der Andrang zeigte sich geringer als erhofft. Da hat das Pokalfinale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund seinen Teil beigetragen. Dabei gab es auch auf dem Schlossberg die Liveübertragung zu sehen. „Verlängerung und Elfmeterschießen haben uns sicherlich einige Besucher gekostet“, war aus den Reihen des Verkehrsvereins zu hören. „Als alles vorbei war, war es schon zu spät, um noch auf den Schlossberg zu kommen.“ Trotzdem waren gut 700 Gäste da. Und die mussten ihre Samstagsabend-Auswahl nicht bereuen. Die „Emsperlen“ sorgten für Partystimmung, es durfte, sollte und musste, natürlich, getanzt werden.
Schließlich folgte mit dem Familiensonntag der Tag, der sich an das ganz junge Publikum wandte. Die vielen Mitmachaktionen wurden begeistert angenommen, das Bühnenprogramm zeigte große Abwechslung. Fasziniert waren alle Besucher von der Zauberschau, wie viele glänzende Augen und überraschte „Ahhs“ und „Ohhs“ dokumentierten. Aber auch die Auftritte der Freilichtbühne Herdringen zog die Gäste in ihren Bann. Selbstverständlich bekamen hier Organisatoren und Akteure von den zahlreichen Besuchern eine glatte Eins.
Nach zwei Tagen Pause - einfach mal zum Luftholen - ging das Programm am Mittwoch mit dem „Dämmerschoppen“ weiter. Im Schatten des Glockenturms, rund um den Maximilianbrunnen, versammelten sich schon früh viele Feierwillige. Denn schließlich war am nächsten Tag Feiertag und langes Ausschlafen angesagt. Ein weiterer Pluspunkt: die heimische Band „Codek’s“. Von der Bühne, direkt unterhalb der „Krim“ aufgebaut, prasselte ein Musikfeuerwerk auf die Zuhörer. Mit einem Angebot aus 70er Rock, Heavy-Metal und eigenen Kompositionen brachte die Formation die Anwesenden schnell in ihren Griff. Erfreulich: Der Platz rund um Getränkestände und Würstchenhütte war gut gefüllt. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, mal wieder mit Bekannten zu plaudern und die Seele bei guter „Mucke“ baumeln zu lassen.
Das dreitägige Weinfest öffnete seine Pforten am Freitag um 17 Uhr. Im Rückblick waren die Winzer mit Resonanz und Umsatz zufrieden. „Freitag und Samstag hatten wir sehr viel Kundschaft, am Sonntag kamen zudem einige Stammkunden“, freuten sich die Anbieter über passendes Wetter, ausreichenden Besucherzustrom und gelungene Präsentation ihrer Produkte.
Das traditionelle Arnsberger Veteranen- und Oldtimer-Treffen auf dem Alten Markt sorgte für eine Menge Schaulustiger. Mit sichtbarem Stolz lenkten die Fahrer ihre historischen Fahrzeuge über die Straße und gaben bereitwillig Auskunft zu Borgward, Kabinenroller bis zu BMW-Motorrädern.
Der verkaufsoffene Sonntag brachte bei sommerlichen Temperaturen zum Abschluss noch einmal volle Straßen und Gassen. Die vielen Stühle und Bänke vor den Gastronomiegeschäften und Eisdielen waren fast durchgängig besetzt. Viele Geschäfte luden zum Schaufensterbummel ein und der Gutenbergplatz stand ganz im Zeichen einer Autoschau heimischer Händler.
Der RadSonntag auf dem Steinweg/Alter Markt vervollständigte das Angebot der Arnsberger Woche. Neben ungewöhnlicher Musik von „Rocco Recycle“, seine Instrumente sind aus Mülltonnen und Benzinkanister gebastelt, sorgten „Walking Acts“, ein Leierkastenmann, er sammelte für das Kinderhospiz Balthasar, und der „Mundwerker“, das nostalgische Kuh- und Küchenorchester, für Kurzweil.

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