Wenn Jugendliche in 72 Stunden alles geben - Aktion läuft

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Bei der letzten Aktion bauten die Pfadfinder Herdringen z.B. an einem Spielplatz für das Dorf. Foto: Albrecht/LK-Archiv

Der Countdown für die 72-Stunden-Aktion im Dekanat Arnsberg-Sundern ist fast abgelaufen. Am morgigen Donnerstag wird an 18 Stellen in Arnsberg und Sundern mit den Arbeiten unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ begonnen.

Genau um 17 Uhr fällt morgen der Startschuss für die groß angelegte Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Bis zum kommenden Sonntag, 16. Juni, werden sich Hunderttausende bundesweit in die verschiedenen Hilfprojekte einbringen.

Verbände sind aktiv

Drei Jahre ist es jetzt her, dass Jugendliche aus verschiedenen Verbänden vor Ort ihre Dienste für den guten Zweck anboten. „Auch diesmal erwarten wir wieder eine Reihe spannender Aktionen“, sagt Tobias Kleffner, Koordinator der Aktion im Dekanat Arnsberg-Sundern.

Die Teilnehmer der Aktion aus KJG, KLJB, Kinder- und Jugendzentren oder von den Kolpingsfamilien konnten wählen: Entwender haben sie sich für die Projektvariante „Do it“ entschieden und sich vorher den Arbeitsbereich ausgesucht, oder sie lassen sich überraschen. Wie auch immer, zum Start morgen gibt´s die Aufgabe und den Segen dazu.

KJG Oeventrop

Die KJG Oeventrop ist zum Beispiel mit vier Projekten beteiligt. 2009 wurden Sitzbänke gebaut oder ein Kriegerdenkmal gepflegt. Und auch in diesem Jahr ist die KJG wieder breit aufgestellt. Ein Theaterstück für Kinder/Jugendliche (9 bis 16 Jahren) beginnt Freitag, 14. Juni, um 17 Uhr an der Grundschule Dinschede. Das Stück wird dann am Sonntag den Bewohnerinnen und Bewohnern des Elisabethheims und des Christopherushauses vorgeführt.

Zudem will die KJG Oeventrop Infotafeln zu den Sehenswürdigkeiten im Dorf am Ruhrtalradweg aufstellen. Bei „Ein Teil mehr“ ist geplant, zusätzliche Lebensmittelspenden für die Arnsberger Tafel zu sammeln. Um alle Projekte zu finanzieren, stellt man sogar einen eigenen Sponsorenlauf auf die Beine.

Firmbewerber bringen sich ein

Bei der KJG Neheim, dem KiJu Neheim oder den Firmbewerbern aus St. Johannes wird man ebenfalls aktiv. Die Firmlinge der Gemeinde Mariä Opferung in Hachen wollen z.B. einen Zen-Garten am Caritas-Wohnheim St. Marien gestalten.

„Wir rechnen wieder mit der großen Unterstützung der Bevölkerung“, so Kleffner. Egal, was auch immer wo gearbeitet wird - alle Helfer der 72-Stunden-Aktion freuen sich über Unterstützung (Strom o.ä.) und Anerkennung für ihre Arbeit.

Infos zur Aktion
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