Die Schützenbruderschaft Oeventrop entschärfte eine tickende Zeitbombe vor der Halle

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Zimmer frei für Tim
Bereits in der letzten Mitgliederversammlung im Herbst, kündigte Schützenhauptmann Markus Trüller an, dass die 4 großen Linden vor der Schützenhalle entfernt werden müssen. Die Wurzeln der alten Bäume drücken mittlerweile das Fundament der Halle, sowie das Verbundsteinpflaster vor den Ausgängen hoch, sodass sich die alten Tore und gleichzeitig auch Fluchtwege nur noch schwer öffnen ließen.

Früher als ursprünglich geplant und durch das Sturmtief „Friederike“ aufgeweckt, welches zumindest die Tallage von Oeventrop verschonte, führte zum sofortigen Handeln. Selbst dem zertifizierten Baumkontrolleur, für Stand- und Verkehrssicherheit Anton Wilhelm verschlug es die Sprache, dass die große Linde im Eingangsbereich des Schützenhofs, so dermaßen von innen mit Baumpilz befallen war. In einer Breite von knapp 50 cm, hatte sich der Baumpilz vom Wurzelwerk aufwärts, in eine Höhe von 3,90 Meter bereits hochgearbeitet. Weiteren Belastungen durch Schneefall, Windböen etc. hätte der Baum nicht mehr Stand halten können.

Dank Christoph Kraas und seinem Team, der mit der kompletten Gerätschaft und Equipment anrückte, ist es zu verdanken, dass der Schützenhof passend zur Sebastiansfeier, dem Patronatsfest der Bruderschaft, geräumt war.

Einen weiteren positiven Aspekt setze Vogelbauer Joachim Dolle, der gleich Maß nahm, um sich die besten Holzstücke ohne Baumpilz für den künftigen Schützenvogel zu sichern.

Bei aller Liebe zur Natur: „Sicherheit geht vor“ und somit war es auch im Hinblick auf die bevorstehenden Karnevalsveranstaltungen in der Halle wichtig, die tickende Zeitbombe, seitens der Bruderschaft, rechtzeitig zu entschärfen.
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2 Kommentare
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Annegret Freiberger aus Menden (Sauerland) | 21.01.2018 | 11:20  
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Ronald Frank aus Arnsberg | 21.01.2018 | 13:15  
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