Grundsteinlegung für das gemeinsame Feuerwehrgerätehaus / Chance miteinander nutzen

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v.l. Detlev Becker mit Reliquie (Öffentlichkeitsbeauftragter LG Niedereimer), Markus Schneider (örtlicher Löschgruppenführer Niedereimer), Bernd Löhr (Stadtbrandinspektor), Hans-Josef Vogel (Bürgermeister), Christoph Vorderwülbecke mit Zeitkapsel (Öffentlichkeitsbeauftragter LZ Bruchhausen), Benjamin Hugo (örtlicher Löschzugführer Bruchhausen), Dirk Sölken (Basislöschzugführer 6 – Bruchhausen/Niedereimer)
 
Urkundennische mit Zeitkapsel und Reliquie
NIEDEREIMER/BRUCHHAUSEN Der Großteil der Feuerwehrkameraden/innen aus Niedereimer und Bruchhausen hatten sich am vergangenen Wochenende zur obligatorischen Grundsteinlegung für das neue gemeinsame Feuerwehrgerätehaus des Basislöschzuges 6 (Bruchhausen/Niedereimer) im Niedereimerfeld eingefunden. Der Einladung der Wehrführung waren viele Kameraden/innen der Einsatzabteilung, Kameraden der Ehrenabteilung nebst Partner/innen, die Jungendfeuerwehrleute sowie die Mitglieder der Projektgruppe Feuerwehr gefolgt. Zudem hatten sich die Bezirksausschüsse beider Orte, Mitglieder des Fachausschusses für Bürgerdienste, Bürgermeister Hans-Josef Vogel, Projektleiter Harald Schlösser von den Stadtwerken, Rüdiger Tepe vom Architektenbüro Tepe/Grützbach sowie die Herren Ulrich Midderhoff und Friedel Sölken auf dem neuen Campus der Stadtwerke Arnsberg eingefunden. Der Hausherr und Geschäftsführer der Stadtwerke Karlheinz Weißer ließ sich an dem Abend urlaubsbedingt entschuldigen. Insgesamt nahmen über 100 Gäste an dem Festakt in der gebührend hergerichteten Fahrzeughalle teil.
Zu Beginn der Feierlichkeiten begrüßte der Basislöschzugführer Brandoberinspektor Dirk Sölken die anwesenden Gäste im neuen Domizil. Er dankte den Verantwortlichen für die Realisierung und Durchführung der Baumaßnahme. Danach folgten organisatorische Dinge zum Ablauf des Abends. Im Anschluss ergriff der Leiter der Feuerwehr Stadtbrandinspektor Bernd Löhr das Wort. Er bedankte sich bei den Stadtwerken Arnsberg als Bauträger für die Finanzierung und Verwirklichung des großartigen Bauvorhabens und hoffte auf eine allzeit gute Zusammenarbeit zwischen Stadtwerken und Feuerwehr bei dieser einzigartigen Konstellation in der Gesamtstadt Arnsberg. Hier sei es gelungen neben den Feuerwehrangehörigen aus den Stadtteilen Bruchhausen und Niedereimer auch die Feuerwehrkameraden benachbarter Betriebe bei Bedarf mit ins Boot zu nehmen, so Bernd Löhr. Bürgermeister Hans-Josef Vogel sprach den Stadtwerken Arnsberg seinen ganz besonderen Dank aus, ohne die der Neubau eines gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses finanziell denkbar unmöglich gewesen wäre. Nun müssten die beiden Feuerwehrwehreinheiten die Chance für eine Zusammenarbeit nutzen und ausbauen. Ebenso wünschte er sich aber auch weiterhin eine gute Kooperation mit den Stadtwerken, um wie bisher im Ernstfall schnell und effektiv zusammen arbeiten zu können.
Danach erfolgte der eigentliche Grund der Veranstaltung, die so definierte Grundsteinlegung. Obwohl das Gebäude schon steht, legten beide Einheiten Wert darauf diesen symbolischen Akt nachzuholen. Ortsheimatpfleger und Feuerwehrkamerad Brandinspektor Detlev Becker hatte aus diesem Anlass eine Kupferhülse, eine sogenannte „Zeitkapsel“, für diesen Festakt anfertigen lassen. Bevor er zum Befüllen der Zeitkapsel kam, sprach er sich dafür aus, dass bei dem zukünftigen gemeinsamen Feuerwehrgerätehaus die Identität und der Bezug der Einheiten zur Bevölkerung und den Dörfern nicht verloren gehen dürfe. Es müsse auch weiterhin eine Feuerwehr aus Bruchhausen sowie Niedereimer bestand haben und weiter existieren, so Becker. Nach diesen Worten füllte er gemeinsam mit dem Öffentlichkeitsbeauftragten Brandinspektor Christoph Vorderwülbecke aus Bruchhausen die Zeitkapsel mit der aktuellen Tageszeitung, der Urkunde zur Grundsteinlegung sowie einer Namensliste und einem Gruppenfoto beider Feuerwehreinheiten und einen Satz heutiger Münzen. Danach wurde die Kupferhülse verschlossen. Platz findet die „Zeitkapsel“, nicht wie sonst üblich im Mauerwerk, sondern in einer für jedermann und alle Zeit sichtbaren Mauernische im Flur zwischen Umkleideräumen und Fahrzeughalle. Neben der Kupferhülse findet auch die Reliquie der Heiligen Agatha, die aus dem Niedereimer Gerätehaus stammt, einen Ehrenplatz in der Nische.
Nach diesem feierlichen Akt, im Beisein vieler Feuerwehrleute und Ehrengäste, erfolgte der gemütliche Teil des Abends. Hierbei wurden alle Teilnehmer von den Jugendfeuerwehrleuten bewirtet. Ebenso wurde ein kleiner Imbiss gereicht. Der Abend klang in ausgelassener Stimmung und Feierlaune in der neuen gemeinsamen Unterkunft der Feuerwehren aus Bruchhausen und Niedereimer aus.
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