Verkehrsverein Arnsberg tagt: Radtourismus in Arnsberg boomt weiter

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Der Vorstand vom Verkehrsverein Arnsberg will auch 2015 wieder einiges in Arnsberg bewegen: Hans-Jörg Etzler, Christian Prange, Burkhard Majewski, Heinz Hahn, Andrea Klöpper und Ralf Gölzenleuchter vom Vorstand. Foto: Albrecht
Arnsberg: Arnsberg |

Der Ruhrtalradweg (RTRW) in Arnsberg ist und bleibt weiter der wichtigste Frequenzbringer für den Tourismus in Arnsberg. Rund 150.000 Übernachtungen bescherte die Route von Winterberg bis nach Duisburg auch den heimischen Betrieben.

Mitglieder des Verkehrsvereins Arnsberg hörten in dieser Woche die positiven Zahlen und Tendenzen auf der jährlichen Mitgliederversammlung des Verkehrsvereins Arnsberg, zu der der Vorstand des Vereins mit seinem Vorsitzenden Heinz Hahn in die Altstadt geladen hatte.

Einheitliches Stadtmarketing


Wegen der Diskussionen und Beratungen zu einem einheitlichen Stadtmarketing habe man die Sitzung zum Ergebnis des Jahres 2013 diesmal spät angesetzt, erklärte Hahn. Absichten des Vereins und seiner Mitglieder, die noch im Juni 2013 auf der letzten Sitzung formulierte worden seien, hätte man aber zum Teil schon umgesetzt.

Tourismus für die ganze Stadt Arnsberg und das Stadtteilmarketing im speziellen prägten im Geschäftsbericht von Karin Hahn und Annette Baumeister aus dem Büro am Neumarkt den Geschäftsbericht des Vereins. „Bei der Attraktivitätssteigerung hat uns der RTRW in die Karten gespielt“, so Karin Hahn. Die Geschäftsführerin des Verkehrsvereins beschrieb, wie man vom Tourismusbüro in Arnsberg aus die Stadt und den Stadtteil vermarktet habe.

Enge Kooperation


Dank einer engen Kooperation mit bzw. einer Mitgliedschaft in vielen Initiativen (u.a. Sauerland Tourismus oder Sauerland Radwelt) habe man Arnsberg als „Perle am Ruhrtalradweg“ vielfach vermarkten können. Eine wichtige Hilfe dabei seien auch neue Broschüren gewesen, die noch im Jahr 2013 neu aufgelegt wurden. Vor allem das Heft „Arnsberg sehen und erleben“ stelle die Stadt mit ihrer ganzen Vielfalt vor und sie auch in niederländischer Sprache auf dem Markt.

Der Verkehrsverein wolle weiter auf den Radtourismus in der Stadt setzten. Eine neue Radwegbeschilderung, die die Nutzung des Wegenetzes durch ein erprobtes Knotenpunktsystem verbessern könne sowie ein neuer Radweg von Neheim nach Brilon helfe, den Wirtschaftsfaktor Radtourismus in der Stadt weiter zu fördern.
Ähnlich erfolgreich, so Karin Hahn weiter, hätten sich auch die Stadtführungen in Arnsberg entwickelt. Von 2003 bis 2013 haben zwölf feste Stadtführer des Verkehrsvereins zu 120.000 Stadtführungen geladen.

120.000 Stadtführungen


Mit Blick auf das Stadtteilmarketing stellt Annette Baumeister vom Verkehrsverein heraus, dass das 2013 vor allem von den Feierlichkeiten zum 775-jährigen Stadtjubiläum geprägt worden sei. Noch im Jahr 2014 - beim Volksbank Altstadtdinner - sei eine positive Stimmung im ganzen Stadtteil zu spüren gewesen. Ein Lob zollte Baumeister der Initiative von Bürger und Händlern, die sich um eine stimmungsvolle Beleuchtung der Altstadt und neu des Gutenbergplatzes gekümmert hätten. Vor allem hier sei mit einer Investition von 10.000 viel erreicht worden.

Bei der Vorstellung des Jahresabschlusses musste Vorsitzender Heinz Hahn den Mitgliedern berichten, dass man 2013 auf die Rücklagen den Vereins habe zurückgreifen müssen. Zwar freue sich der Verein noch über ein fünfstelliges Eigenkapital, aber zu oft, wolle man dieses nicht angreifen. Hennig Fette bestätigte der Versammlung eine ordnungsgemäß geführte Kasse, auf seinen Antrag wurde der Vorstand für das Jahr 2013 entlastet.

Vorstand entlastet


Mit Blick auf die Zukunft mahnte Heinz Hahn, dass man mit der Veranstaltungen noch selten die Chance habe, einen Gewinn zu erwirtschaften. Da Möglichkeiten zum Einsparen begrenz und Öffnungszeiten des Toursimusbüros nicht weiter zu beschränken seine, schlug der Vorsitzende eine Erhöhung der im Jahre 2002 festgesetzten Mitgliedsbeiträge fort. Über einer gerechtere Einnahme der Mitgliedsbeiträge soll 2015 beraten werden.

Bei den Wahlen zum Vorstand gab Burkhard Majewski bekannt, dass er sich nach 19 Jahren als zweiter Vorsitzender zurückziehen wolle. Seine Nachfolge tritt nach einstimmiger Wahl Hans-Jörg Etzler an. Etzler ist Antreiber in Sachen „Freifunk“ und versprach einen Ausbau der WLAN-Nutzung bis zum Gutenbergplatz. Dazu solle es bis zum nächsten Jahr zwei weitere Zonen geben.

Freie WLAN-Nutzung


Majewski, dem für sein Engagement mit einem Geschenk gedankt wurde, bleibt aber weiter im Vorstand. Aus dem Vorstand schied dagegen Volker Daldrup aus, der ebenfalls mit einem Dank für seine Arbeit verabschiedet wurde.

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