ArToll: Barbara Nicholls' "Farbpfützen zu Bildern"

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Pfützen mit Wasserfarbe trocknen langsam unter Einfluss von Wind und Wärme auf. Bilder entstehen, worauf die Künstlerin nur eingeschränkt Einfluss hat.
Dass Besucher der letzten ArToll-Ausstellung sich für Farbpfützen auf Papierbögen und die beim Trocknen daraus entstehenden Bilder interessierten und gespannt auf die Erklärung der Künstlerin Barbara Nicholls hörten, ist eine Errungenschaft der Moderne.

Die Anfänge der Kunstäußerungen liegen in der sympatischen Magie. Skizzen von Tieren auf den Wänden der Höhlen zauberten so zu sagen den Fang schon herbei. Und war die Kunst nicht abbildend, dann war sie geometrisch. Linien, Zacken, Kreise und Spiralen wurden in Ton geritzt, auf Stoff gedruckt oder gewoben. Feste Umrisse, klare Linien überall, davon wich man nie ab.

Über die Freude an wirren Farbfiguren die entstehen unter Einfluss von Wärme, Wind und Eigenschaften vom Papier, darüber würden sich auch heute noch die Meisten wundern. Stark drücken das Figurative und das Geometrische jetzt noch unserem Denken und künstlerischen Empfinden einen Stempel auf. Nur an Steinen worin etwas vom wundersamen wirren Wirbel der Entstehung der Erde festgehalten wurde und die in geschliffener Form als Schmuck dienen, haben manche ihre Freude. Ansonsten sind andere geschliffene, rein geometrische Steine der beste Freund eines Mädchens.
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