Musik verbindet- Bergkamener Schülerorchester reist nach Peru

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Platz in Lima
 
Teil der Stadt Lima, gebaut an einen Berg

Der Bachkreis des Städtischen Gymnasiums Bergkamen ist dafür bekannt, schon in Ländern weltweit gewesen zu sein und Kontakte auf der ganzen Welt mit den unterschiedlichsten Orchestren und Bigbands geknüpft zu haben. So auch dieses Jahr, wo der Weg nach Südamerika, Peru, führte, um dort die Musik des Schülerorchesters zu präsentieren.

Musik verbindet- dies ist immer wieder bei den großen Reisen des A-Orchesters des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, die alle zwei Jahre stattfinden, zu spüren. Dieses Jahr gings vom 22. bis zum 30. Mai nach Peru, in die Millionenmetropole und Hauptstadt Lima.

Der Kontakt dorthin entstand über die Bigband einer Deutschen Schule in Lima, des Colegio Humboldt. Die Planung für diese große Reise dauerte mehrere Monate, schließlich musste das gesamte Orchester, welches etwa aus 50 Personen bestand, in Gastfamilien untergebracht werden.

Die Anreise dauerte etwa 20 Stunden. Von Düsseldorf ging es erst nach Madrid, dann weiter nach Lima. Mit alten Bussen wurde das Orchester in den Stadtteil Miraflores gefahren, wo die deutsche Schule liegt. Auf dem Weg machten die Schüler das erste mal die Erfahrung mit dem Verkehr in der Hauptstadt zur Rushhour, wo man wirklich von Chaos sprechen kann, denn allein in Lima wohnen etwa 8 Millionen Menschen, was ca. ein zehntel der Bevölkerung Deutschlands entspricht.

Neben zahlreichen Proben und zwei geplanten Konzerten war das Programm sehr voll und abwechslungsreich, denn Peru hat viel sehenswertes und völlig unterschiedliches zu bieten. Unter anderem war auch ein Tag zur freien Verfügung mit den Gastfamilien eingeplant worden.

Neben zahlreichen Museen über die Kultur Perus und die Ureinwohner, die Inka, einer alten Ausgrabungsstätte und einer Stadtführung durch die Altstadt Limas, wurden auch Orte wie die "Islas Ballestas", wo man Vögel, Pinguine und sogar Seelöwen in freier Wildbahn sehen konnte, Ica, oder die Lagune Huaacachina, eine Oase mitten in der Wüste, besucht.
Die Schülerinnen und Schüler bekamen hier die Möglichket, Dinge zu tun, die man nicht alltäglich macht, wie z.B. Sandsurfen oder Paragliding. Es wurden ebenso Einblicke in die Afro-peruanische traditionelle Musik gegeben.

Die Konzerte fanden einmal in einem Wasserpark mit unterschiedlichsten Wasserspektakeln, bei dem sogar das peruanische Fernsehen anwesend war, und im Colegio Humboldt zusammen mit der heimischen Bigband statt. Das Motto unter dem das zweite Konzert verlief war "Füreinander-Miteinander musizieren", welches ein großer Erfolg war.

Nach sieben Tagen war die Fahrt auch schon wieder zu Ende und der Heimweg wurde angetreten. Viele neue Erfahrungen und Freunde konnten gewonnen werden. Eine solche Möglichkeit bietet sich schließlich nicht alle Tage.
Für viele war es die erste Reise, die außerhalb Europas lag, man lernte neue Dinge und ein ganz anderes, sehr abwechslungsreiches, Land kennen. Außerdem kann man stolz sein, die eigene Musik mit einer so für uns doch recht fremden Kultur geteilt zu haben.

Sicherlich erwarten schon viele die nächste weite Reise in zwei Jahren. Wo es das Orchester dort hinführen wird, bleibt abzuwarten und wird sicherlich wieder eine große Überraschung.
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1 Kommentar
Anja Jungvogel aus Kamen | 14.06.2015 | 21:07  
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