Im Dreiklang der Dimensionen - Zeltfestival Ruhr startet in die sechste Runde

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Freuen sich auf die sechste Auflage des Zeltfestival Ruhr: Karl Jochem Kretschmer, stellv. Vorstandsvorsitzender Sparkasse Bochum, Heri Reipöler (ZFR-Initiator), Lukas Rüger (ZFR-Initiator) und Annette Adameit (Leiterin Kommunikation Sparkasse Bochum). (Foto: Molatta)
 
Die Söhne Mannheims (Foto: Thommy Mardo)
 
Deichkind (Foto: Nikolaus Brade)

Bei leichtem Schneefall und Temperaturen um die null Grad war es geradezu erwärmend, einen Ausblick auf einen herrlichen nächsten Sommer am See zu werfen. Das taten die Initiatoren des Zeltfestivals Ruhr, die für die sechste Auflage des ZFR – unabhängig vom Wetter - wahrlich „sonnige“ 17 Tage versprechen konnten. Denn das bislang zusammengestellte Programm kann jedem Festivalgänger nur ein Strahlen ins Gesicht zaubern! Um es mit einem Titel der Söhne Mannheims, die das 17-tägige Festival am 16. August eröffnen werden, auf den Punkt zu bringen: „Das hat die Welt noch nicht gesehen!“ Ganz unbescheiden durften die Veranstalter das bislang „stärkste Programm“ ankündigen, das vom 16. August bis zum 1. September die Menschen wieder zum Kemnader See pilgern lassen werden.

Top-Stars: Joe Cocker, Silbermond und die fantastischen Vier

Ein Blick auf die „alten Freunde“ und „neuen Hochkaräter“ dient als Beleg für das von klangvollen Namen nur so gespickte Programm: Neben Weltstar Joe Cocker, Silbermond und Roger Hodgson, der legendären Stimme von Supertramp, haben sich auch die Fantastischen Vier zu einem Wiedersehen angesagt - und dieses Mal „unplugged“, ganz ohne elektrische Unterstützung - ein außergewöhnliches wie seltenes Highlight.

La Brass Banda, Selig und Frida Gold

Als „Wiederholungstäter“ kehrt zudem La Brass Banda zurück. Die bayerischen "Men in Blech" haben Blasmusik in hoffähige Clubmusik umgewandelt, die von Band und Publikum gleichermaßen vollen Körpereinsatz fordert. Auch Jan Plewka zieht es erneut an den See und ist gleich im Doppelpack zu erleben: Er präsentiert noch einmal seine außergewöhnliche Rio Reiser-Show und steht zudem mit seiner Band Selig auf der Bühne. Ein Heimspiel wird das Konzert für das Quartett Frida Gold um seine charismatische (und aus Hattingen stammende) Sängerin Alina Süggeler. Und mit „Krawall und Remmidemmi“ verabschiedet sich das ZFR am 1. September, wenn Deichkind auf der Bühne für „Totalverwirrung“ sorgt. „Leider Geil: wir können uns keine bessere Band für unseren diesjährigen Abschluss vorstellen!”, freut sich ZFR-Initiator Lukas Rüger über die Konzertbestätigung.

Kaya Yanar, Wilfried Schmickler und Helge Schneider

Dazu gesellen sich Comedy-und Kabarettgrößen wie Kaya Yanar, Wilfried Schmickler, Helge Schneider, Gerburg Jahnke, „Dauerbrenner“ und Lokalmatador Frank Goosen sowie Carolin Kebekus und Tony Mono.
Wer den gepflegten Blues mag, der ist bei Henrik Freischlader an der richtigen Adresse, Schlagerfreunde dürfen sich über Dieter Thomas Kuhn freuen, und Fans andalusischer Lebensfreude finden sich beim Gitarrenvirtuosen Raphael Cortes wieder.
Doch auch wenn das Programm die „Basis für ein gutes Gelingen“ bietet, ist es vor allem der „Dreiklang der Dimensionen“, den das Zeltfestival Ruhr ausmacht. Die Mischung aus imposantem Kultur-Mix aus Konzerten, Kabarett und Comedy, anspruchsvoller Gastronomie-Meile und dem Kunsthandwerkermarkt ist ein Erfolgskonzept, das sich bewährt hat und mit jedem Jahr besser angenommen wurde. Und die Botschaft ist klar: Das ZFR lädt alles Altersklassen zu einem kleinen Urlaub an den See ein. Bei der Vielfalt des Angebots ist für jeden etwas dabei: Als besonderen Ausflugtipp für Großeltern und ihre Enkel, für Eltern mit ihren Sprösslingen hält das Kinderprogramm beim Zeltfestival Ruhr an den Wochenenden spannende Attraktionen in und außerhalb der Zelte bereit.
Auch auf der großen Piazza zwischen den Zelten können die Zeltgänger Kultur hautnah und ohne ein Konzertticket erleben.

Künstler und Kreative

Neben den Veranstaltungen in den drei großen Eventzelten gibt es auf der Piazzabühne weitere Programmpunkte aus den verschiedenen kulturellen Bereichen. Der Markt der Möglichkeiten bietet auch in diesem Jahr exklusiv internationale Künstler und Kunsthandwerker, Kreative und Designer, die ihr facettenreiches und stilvolles Sortiment ausstellen. Der Großteil der angebotenen Artikel ist selbst entworfen und hergestellt: Unikate, kleine und große Köstlichkeiten und Kostbarkeiten.

Größtes Open-Air-Restaurant

Gleichzeitig ist das ZFR das wahrscheinlich größte Open-Air-Restaurant des Ruhrgebiets. Die Restauration ist täglich geöffnet und auch ohne Konzertticket zugänglich. Bekannte Gastronomen der Region verführen ihre Gäste kulinarisch in stimmungsvollen Pagodenzelten und dem Ambiente der großen illuminierten Veranstaltungszelte. Dank der Vielzahl der teilnehmenden Gastronomien entsteht ein reichhaltiges und spannendes Angebot an Speisen und Getränken. „Das Festival wird immer mehr zum Star“, freut sich Lukas Rüger über die Entwicklung der letzten Jahre
„Vor sechs Jahren war das keine ganz einfach Geburt, doch das Zeltfestival mit seiner einzigartigen Atmosphäre hat sich überaus positiv entwickelt. Und wir werden es als Partner weiterhin begleiten“, kündigte Karl Jochem Kretschmer, stellv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bochum, an, dass man den auslaufenden Vertrag um weitere fünf Jahre verlängern möchte. Denn das ZFR ist ganz sicher ein Zugewinn für die Kulturlandschaft dieser Region.“
„Die durch dieses langfristige Engagement geschaffene Planungssicherheit hat uns noch einmal zu kreativen Arealanpassungen ermutigt. Unser Logistikpartner hat uns für 2013 große Hoffnungen gemacht, dass wir unserem Wunsch, den See besser in das Zeltfestival Areal einzubeziehen, in diesem Jahr sehr nahe kommen könnten", formulieren die Veranstalter bewusst zurückhaltend.
Wer als Gastgeber ein starkes Festivalprogramm vor Augen hat, muss sich natürlich auch um die Logistik außerhalb der Zeltlandschaft kümmern, dazu gehört auch und vor allem die Anreise der Gäste. Heri Reipöler dazu: „Die Stärkung des ÖPNV Angebotes war uns eine Herzensangelegenheit - wir danken der Bogestra für ihre Flexibilität und hoffen, dass viele dieses tolle Angebot annehmen werden. Oder frei nach Stoiber: „...dann starten Sie praktisch das Festival hier am Hauptbahnhof. Das bedeutet natürlich, dass der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an das ZFR ... an die Zelte heranwächst, weil das ja klar ist, weil auf dem Hauptbahnhof viele Linien zusammenlaufen.“

Weitere Infos: ZFR
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