„Bewerben Sie sich!“ - Gleiche Startchancen für den Doppelten Abiturjahrgang

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Individuelle Beratung beim Tag der offenen Tür (Foto: RUB-Pressestelle, Marion Nelle)

„Wir wollen, dass Sie an die Hochschulen gehen“: Mit diesen Worten begrüßte Prof. Dr. Uta Wilkens die Schülerinnen und Schüler beim Tag der offenen Tür der Ruhr-Universität.

Auf Ermutigung statt Verunsicherung setzte die Prorektorin für Lehre der RUB: „Bewerben Sie sich!“ den Schülerinnen und Schülern, die sich jetzt orientieren, erläuterte die Professorin ausführlich, wie sich die Ruhr-Universität auf die steigende Nachfrage vorbereitet, in welchen Fächern die Uni ihre Kapazitäten erhöht, wie der Numerus Clausus (NC) zustande kommt, dass er für eine gleichmäßige Verteilung der Studienanfänger auf die Hochschulen sorge und damit nicht die Studienaufnahme verhindere, sondern einen gut betreuten Studieneinstieg sichere.

Insbesondere zeigt sie, wie hoch die NCs an der RUB wirklich sind. „Eine schwache zwei oder gute drei im Abi reicht für die meisten Studiengänge völlig aus, um sofort einen Platz zu bekommen“, so Wilkens. „Wir weiten die Kapazität 2013 und 2014 so aus, dass für eine steigende Nachfrage auch ein erweitertes Angebot an Studienplätzen vorhanden ist, so dass sich die NCs auch in Zukunft nicht stark verändern sollten.“

Entspannter Tag der offenen Tür
Der erste doppelte Abiturjahrgang schließt in diesem Jahr die Schule ab, viele wollen studieren, doch es herrscht allgemein Verunsicherung über die Chancen auf einen Studienplatz. Die Ruhr-Universität erhöht ihre Kapazität in zehn besonders stark nachgefragten Studienfächern um insgesamt 4.500 Studienplätze in diesem und im nächsten Jahr. Dazu gehören u.a. Jura, Biologie, Psychologie, Sport-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaft. „Wir sorgen dafür, dass die NCs stabil bleiben und dass Sie als Abiturienten in diesem Jahr die gleichen Chancen und Startbedingungen haben wie alle Jahrgänge zuvor“, sagte Wilkens den Schülerinnen und Schülern im gut gefüllten Audimax.

Gut gefüllt, aber nicht überfüllt, denn ausgerechnet im Jahr 2013 erlebte die Ruhr-Universität einen der entspanntesten Tage der offenen Tür seit langem. Die vorgesehene Übertragung der Begrüßung auch ins Hörsaalzentrum Ost war zum Beispiel nicht nötig, alle Schüler und Lehrer fanden Platz im Audimax.
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