FDP & DIE STADTGESTALTER wollen Runden Tisch in Sachen Dickebankstraße.

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Anwohner und Firma Bereket signalisieren Bereitschaft zur Teilnahme.

"In Sachen Dickebankstraße ist bereits viel Porzellan zerschmissen worden. Die Verwaltung hat sich dabei nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Es ist an der Zeit endlich geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die verschiedenen Interessen der Firma Bereket, der dortigen Anwohner und des SW Wattenscheid 08 unter einen Hut zu bekommen", so Dr. Volker Steude, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion "FDP & DIE STADTGESTALTER" im Rat der Stadt Bochum. "Die Firma Bereket ist immerhin zweitgrößter Arbeitgeber in Wattenscheid. Die dauerhafte Sicherstellung dieses Standortes hat große Bedeutung für die Stadt. Dafür möchte Bereket den Produktionsstandort in Richtung Sportplatz Dickebankstraße erweitern. Für den Sportverein SW Wattenscheid 08 wäre es ein großer Vorteil, wenn sie im Gegenzug für die Flächen zur Produktionserweiterung einen Kunstrasenplatz erhalten. Damit die Wohn- und Lebensqualität der Anwohner nicht beeinträchtigt wird, müssen die Lärmemissionswerte eingehalten werden."

"Es müssen endlich konstruktive Maßnahmen ergriffen werden", so Steude weiter. "Darum schlagen wir im Ausschuss für Strukturentwicklung einen Runden Tisch mit einer gegebenenfalls anschließenden Programmwerkstatt für alle Beteiligten vor. Nur so kann endlich unter Berücksichtigung aller Interessen eine Konsenslösung zum allseitigen Vorteil erarbeitet werden. Dazu haben wir bereits mit Anwohnern und der Geschäftsführung der Firma Bereket Gespräche geführt, in dem die Bereitschaft zur Teilnahme an den von uns beantragten runden Tisch signalisiert wurde. Leider waren die Anwohner an den Planungsgesprächen bisher nicht beteiligt, ihre Interessen wurden daher bislang nicht berücksichtigt. Dies wollen wir ändern."

"Im Verfahren eines Runden Tisches sollen zunächst die Interessen aller beteiligten Akteure zusammengefasst werden. Dazu sollte es vor Beginn der Planungen Gespräche vor Ort mit allen Beteiligten geben, auch um erste Ideen und Anregungen für mögliche Planungen zu sammeln. Anschließend können in dem vorgeschlagenen Verfahren die Ideen zur Nutzung und Gestaltung des Planungsgebietes gesammelt, diskutiert und räumlich verortet werden. Dass man konstruktiv und gemeinsam Wege finden kann, haben die Anwohner und die Firma Bereket auch schon unter Beweis gestellt. Das anfängliche Lärmproblem haben beide bereits aus der Welt geschafft. Von Seiten der Verwaltung hingegen wurde leider bisher wenig glücklich agiert. Jetzt ist auch der neue Oberbürgermeister Thomas Eiskirch gefordert, der mit einem unbelastetem Neustart endlich den Gordischen Knoten durchschlagen kann, indem er zwischen den Akteuren vermittelt", so Steude abschließend.
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