18 neue Zimmern für die Kinderklinik des St. Josef-Hospitals

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In freundlicher Atmosphäre werden die jungen Patienten betreut: PD Dr. Christoph Hanefeld, Krankenschwester Janine Schäfen, Mutter Nuran Zaluk, Patientin Elif, Dr. Wilhelm Beermann, Prof. Dr. Thomas Lücke (v. l.). (Foto: Baston)

Eine neue Station der Universitäts-Kinderklinik im St. Josef-Hospital bietet in 18 modernen Zimmern Platz für 26 schwerkranke Kinder, die auch von einem Elternteil begleitet werden können.

Von Nathalie Memmer

Die neunjährige Elif bewohnt eines der hellen Zimmer auf der neuen Kinderstation. Mutter Nuran Zaluk unterstreicht: „Es ist sehr wichtig, dass ich bei meiner kranken Tochter sein kann. Das ist eine große Erleichterung.“
Am vergangenen Mittwoch wurde die neue Station eingeweiht. Dr. Wilhelm Beermann, Vorsitzender des Aufsichtsrates, verwies auf die moderne Ausstattung der Zimmer: „Die Vorteile einer eigenen Nasszelle in jedem Zimmer liegen auf der Hand. Wir ersparen den Kindern und ihren Eltern damit unnötige Wege.“
Die Schaffung der modernen neuen Zimmer wurde durch Investitionen von rund 900 000 Euro ermöglicht. Privat-Dozent Dr. Christoph Hanefeld, Geschäftsführer des Katholischen Klinikums Bochum, dem das St. Josef-Hospital angeschlossen ist, führte aus, dass die Station Teil einer ganzen Kette von Investitionen in die Kindermedizin sei: „Zu nennen sind hier das Institut für Kinderradiologie, neue Monitore in der Neugeborenenmedizin und der Ausbau des Schlaflabors. Neben dem Nutzen für die Patienten ist die Klinik damit auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Stadt Bochum.“
Hanefeld wartete mit eindrucksvollen Zahlen auf: „Täglich sind allein 55 Notfälle zu versorgen.“ Insgesamt bewegt sich die Zahl der stationär behandelten Kinder auf Rekordniveau. Im vergangenen Jahr waren es knapp 4 200 Patienten.
Prof. Dr. Thomas Lücke, kommissarischer Leiter der Universitäts-Kinderklinik, beschrieb die Patientenschaft so: „Wir behandeln junge Menschen vom Frühgeborenen in der 24. Schwangerschaftswoche bis zu Jugendlichen an der Schwelle zum Erwachsenenalter. Da unser Klinikum universitären Charakter hat, nutzen wir diese vielfältigen Erfahrungen auch für Lehre und Forschung.“
Wie Hanefeld hob auch Lücke hervor, wie wichtig es sei, auch die emotionalen Bedürfnisse nicht nur der Patienten, sondern auch ihrer Eltern im Blick zu haben: „Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, eine Partnerschaft mit der Familienbildungsstätte einzugehen, die für die Schulung der Eltern sorgt. Die Nachsorge ist uns sehr wichtig.“
Seelsorgerin Ursula Heckel nahm die Segnung vor. Sie erinnerte die Zuhörer: „Jesus hatte zu den Kranken ein ganz besonderes Verhältnis.“ Das Kreuz in T-Form, das an verschiedenen Stellen der Station aufgehängt wird, ist deshalb nicht zufällig gewählt worden: „Es wird häufig mit der christlichen Krankenpflege in Verbindung gebracht.“
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