Historisches geschafft: AstroStars vorzeitig im Halbfinale

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Vor restlos ausverkauften Rängen hoben die AstroStars (am Ball Ryon Howard) ab in Richtung Halbfinale. Fotos: Andreas Molatta

Ein Erfolg wie noch nie! Nach einem mitreißenden Spiel in der ausverkauften Rundsporthalle sind die VfL AstroStars Bochum erstmals in der Vereinsgeschichte in das Halbfinale der Play-Offs eingezogen.

Gegen den Hauptrundenmeister LOK Bernau setzten sich die Bochumer mit 77:76 durch. Nachdem Gary Johnson mit einem Dreier 14 Sekunden vor dem Ende seine Farben mit 77:76 in Führung geworfen hatte besiegelte ein "Monster-Block" von Alexander Angerer den zweiten Sieg gegen die ambitionierten Gäste aus Brandenburg, die damit vorzeitig ausgeschieden sind.
Der Gegner der Bochumer wird erst am kommenden Samstag zwischen Weißenhorn/Ulm und der BG Karlsruhe ermittelt. Setzen sich die Karlsruher durch geht es am Ostersamstag in Bochum weiter, gewinnt Ulm ist am Ostermontag der nächste Auftritt des VfL in der Rundsporthalle. Der Vorverkauf für diese Partie wird am kommenden Sonntag gestartet.
Die 985 Zuschauer sahen am vergangenen Samstag keinen Traumstart der Gastgeber. Die Bernauer starteten sehr aggressiv in der Verteidigung. Im Angriff setzten Pierre Bland und Ex-Bundesligaprofi Robert Kulawick erste Ausrufezeichen und der VfL lag verdient mit 4:14 und später mit 9:18 hinten. Bobo Bals und Artem Shelukha brachten positive Energie von der Bank und die Bochumer verkürzten auf 13:18 nach zehn Minuten. Der VfL blieb zunächst im Hintertreffen, die letzten Punkte des ersten Durchganges gehörten Alex Angerer. Mit einem 37:40-Rückstand ging es in die Pause.
Der Start in den zweiten Durchgang gelang den Gästen zunächst besser, die auf 37:45 davonzogen. Doch der immer stärker werdende Angerer und Ryon Howard führten im Verbund mit einer starken Defensivleistung den VfL zum 45:45-Ausgleich.
Nun war es Davon Roberts, der zeigte wie wichtig er für die Bochumer ist und mit zwei spektakulären Aktionen für einen knappen 50:47-Vorsprung sorgte. Der mittlerweile überragende Angerer sicherte seinen Farben mit 59:56 nach drei Vierteln die Führung.
Wieder holte sich LOK die Führung zurück, zwei Freiwürfe von Cham Korbi und erneut Angerer bedeuteten die 69:68-Führung in der nun ohrenbetäubend lauten Rundsporthalle. Erneut konterten die Brandenburger und zogen auf 74:69 davon. Wieder gelang es dem Gastgeber, auszugleichen. Trainer Kai Schulze nahm bei 74:76-Rückstand eine Auszeit mit noch 22 Sekunden zu spielen. Über Korbi kam der Ball zu Johnson und mit vierzehn Sekunden auf der Uhr verwandelte der Aufbauspieler den Dreier mit traumhafter Sicherheit zum 77:76. Ein folgender Einwurf der Gäste fand den Weg unter den Korb, doch buchstäblich aus dem Bochumer Abendhimmel kam "Air Angerer" angeflogen und blockte den Wurf ins Aus. Historisches war geschafft.
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