Sestak schießt VfL zum 4:1-Sieg: „Will der Mannschaft nur helfen!“

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Stanislav Sestak ist der Mann der Stunde beim VfL Bochum. Zwei Treffern in Düsseldorf ließ er beim 4:1-Sieg des VfL über Heidenheim zwei Tore und eine Vorlage folgen. Im Interview nach dem Spiel gab sich der Nationalspieler trotzdem ganz bescheiden.

Stanislav Stestak, drei Tore gegen Braunschweig, drei gegen Frankfurt, jetzt vier gegen Heidenheim – der VfL ist im eigenen Stadion ja kaum noch zu stoppen.
Sestak: Es ist schön für die Zuschauer, dass wir viele Tore machen. Schade nur, dass wir auch noch so viele Gegentore bekommen. Die Zuschauer sollen Spaß haben, wenn sie zu uns ins Stadion kommen. Das ist das Wichtigste.

Nach der Halbzeit war der Spaß etwas eingeschränkt, als Heidenheim plötzlich am Ausgleich schnupperte.
Das ist dann vielleicht auch eine Frage des Kopfes. Wir hätten in dieser Saison einige Spiele zuhause relativ leicht gewinnen können, haben dann aber Tore kassiert und am Ende nur Unentschieden gespielt. So kam es rund 15, 20 Minuten nach der Pause zu einer Phase, in der wir vielleicht zu viel nachgedacht haben und auch der Gegner gute Möglichkeiten hatte. Sonst hat Heidenheim aber immer hinten gestanden und wir haben versucht, das Spiel zu machen.

Ihr Treffer zum 3:1 in der 70. Minute war dann die Erlösung.

Das war perfekt. Wir haben danach ein bisschen Luft bekommen und es dann gut zu Ende gespielt. Schade, dass Simon (Terodde) den Elfmeter nicht mehr verwandeln konnte. Ich wünsche ihm, dass er am Ende so viele Tore macht, dass er Torschützenkönig wird.

Und Sie werden dann Zweiter der Torschützenliste? Sie haben jetzt auch schon neun Treffer auf dem Konto.

Ach, ich möchte der Mannschaft immer nur helfen. Ob das mit einem Treffer ist, einem Assist oder was auch immer – das ist egal.

Aber zweistellig darf Ihre Quote schon werden, oder?

Ich freue mich erstmal, dass ich neun Tore geschossen habe und damit der Mannschaft helfen konnte. Vor zwei Wochen gegen Frankfurt war die Situation für mich noch nicht so schön. Da saß ich das ganze Spiel über nur auf der Bank, das war nicht so leicht für mich. Daher bin ich jetzt einfach glücklich.

Fotos: Andreas Molatta
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