VfL Bochum: Gregoritsch-Wechsel perfekt

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Das wars für Michael Gregoritsch (2.von rechts) in Bochum. Beim 2:1-Testspielsieg am Freitag gegen Borussia Dortmund spielte der Österreicher das letzte Mal im VfL-Trikot. Foto: Andreas Molatta

Der HSV hat sich Bochums Mittelfeldspieler Michael Gregoritsch geschnappt. Der irre Poker um den Österreicher ist beendet.

Richtig irre wurde es noch einmal zu Wochenbeginn. Da berichtete der „Reviersport“, dass Sport-Vorstand Christian Hochstätter exakt eine Woche vor dem Liga-Auftakt am Sonntag beim SC Paderborn 07 die Verhandlungen abgebrochen habe. Hochstätter im „Reviersport“: „Wir haben dem HSV mitgeteilt, dass wir unter den derzeitigen Gegebenheiten Michael Gregoritsch nicht verkaufen werden.“
Der Wechsel war allerdings keineswegs vom Tisch, stattdessen setzte Hochstätter die Hamburger mit seiner Äußerung noch einmal zusätzlich unter Druck. Unter den Druck, die angebotene Ablösesumme zu erhöhen. Der HSV hatte zuletzt 2,7 Millionen Euro geboten, was eben nicht den „Gegebenheiten“ entsprach. Der Sport-Vorstand hatte Erfolg, nun werden rund drei Millionen fließen. Davon bleiben zwei Millionen in Bochum hängen, eine Million geht an die TSG Hoffenheim. Zieht man weitere 500.000 Euro ab, die von den Bochumern in Raten für den ursprünglichen Transfer des Spielers an Hoffenheim zu überweisen sind, haben sowohl die TSG Hoffenheim als auch der VfL Bochum an Michael Gregoritsch 1,5 Millionen Euro verdient. Und Hamburg hätte ziemlich genau diese Summe einsparen können, hätten sie Gregoritsch direkt aus dem Kraichgau verpflichtet.
Gregoritsch am Donnerstag zur Mittagszeit weg, sein Nachfolger lief bereits zur Nachmittagseinheit auf. Der Litauer Arvydas Novikovas kickte zwei Jahre für den FC Erzgebirge Aue und kam im Trikot der Sachsen zu 41 Zweitligaspielen mit fünf Toren.
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