VfL jetzt mal an der Spitze Mit optimalen sechs Punkten und 7:0 Toren in der Rückrundentabelle ganz weit vorn

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Viermal jubelte der VfL am Sonntag gegen Paderborn, wie oft am heutigen Mittwoch im DFB-Pokal. (Foto: Molatta)
Ein schönes Geschenk an die Anhänger: Mit zwei Siegen in Folge und ohne Gegentreffer ist der VfL Bochum an die Spitze der Rückrundentabelle geklettert. Was solche Aussagen wert sind? Das können die Fans heute Abend beim Pokalspiel gegen die Münchener Löwen beurteilen.
Das haben die Besucher im Rewirpower-Stadion lange nicht mehr gesehen: Kaum war das Spiel am Sonntag angepfiffen gab es druckvolles Spiel – vor allem über rechtsaußen – und die Gäste aus Paderborn wussten offensichtlich nicht so recht, wie ihnen geschah. Auch die Zuschauer auf der Tribüne rieben sich verwundert die Augen: War das der VfL, der sie in den letzten Monaten so bitter enttäuscht hatte und kürzlich noch auf dem Relegationsplatz stand? Mit frühzeitigem und engagiertem Angriffsverhalten arbeitete sich das Team eine Möglichkeit nach der anderen heraus, nicht unbedingt zwingend, aber jeder sah: Dieser VfL will heute die Punkte in Bochum behalten. Fast folgerichtig das 1:0 in der 18 Minute. Wenn es aus dem Spiel nicht klappt, dann muss eben eine Standard-Situation her: Ecke Rzatkowski und Mirkan Aydin steigt höher als alle Paderborner. Drin isser!
Danach nahm der VfL ein wenig Druck aus dem Spiel und Paderborn kam deutlich besser in die Begegnung. Gefahr entstand auch hier vor allem bei Standards, doch Michael Esser verhinderte mit erstklassigen Paraden den Ausgleich.
Dann wieder der VfL – wieder mit einer Ecke: Rzatkowski gibt herein, diesmal ist Goretzka da – 2:0. Kurz danach der Pausenpfiff.
Auch in der zweiten Hälfte hatten die Fans nicht unbedingt den Eindruck, dass Paderborn jetzt noch mal dagegenhalten würde. Das Zweikampfverhalten arg eingeschränkt, vielleicht auch die fußballerischen Mittel – jedenfalls kam echte Gefahr vor dem Bochumer Tor nicht auf. Und spätestens nach dem zweiten Treffer von Aydin war der Drops gelutscht. Das 4:0 durch Scheidhauer war für die Gästefans dann Anlass genug, „Einer geht noch, einer geht noch rein“ zu skandieren.
Wenn heute noch ein Sieg über die Löwen dazu kommt, hat der VfL sich und seine Fans vor dem Weihnachtsfest noch reichlich beschenkt!
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