Berufskolleg Bottrop: China aus der Nähe erlebt

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Jede Menge Kultur und Sehenswürdigkeiten erlebten die Besucher aus Deutschland während ihres Aufenthaltes. Fotos: privat
Zwölf Schüler verschiedener Bildungsgänge des Berufskollegs haben gemeinsam mit den Lehrern Magdalene Siebert, Stefanie Houben und Max Lück ein weiteres Kapitel der fruchtbaren Schulpartnerschaftsgeschichte mit dem „Fengtai Vocational College“ in Peking geschrieben.
Für den BKB-Tross begann der abenteuerliche Trip mit einer rund 24-stündigen Anreise über Dubai. Mit der Ankunft in der chinesischen Hauptstadt wurden die Schüler für drei Tage auf Gastfamilien verteilt - fast alle kamen in den gigantischen Hochhäusern Pekings unter, aufgrund der enormen Bevölkerungsdichte der 21,5-Millionen-Metropole mit deutlich kleinerem Wohnraum als gewohnt.
Eine Schülerin musste sich sogar mit ihrer Austausch-Chinesin das Bett teilen. Trotzdem: „Wir alle waren beeindruckt von der überschwänglichen Gastfreundschaft. Die Familien haben interessante Unternehmungen und Kochaktivitäten mit uns gemacht“, fasst Wirtschaftsgymnasiast Marek Safar das erste China-Wochenende zusammen. Die anschließende Schulwoche startete mit einer herzlichen Willkommenszeremonie inklusive rotem Teppich, Spalier, Geschenken und Begrüßungsreden der Schulleitung. Englischlehrerin Stefanie Houben unterrichtete die chinesischen und deutschen Schüler und förderte damit die bessere Kommunikation für die folgenden Tage. Später wurde der BKB-Delegation chinesisches Kulturgut in Praxiseinheiten nähergebracht: Gedichte, Volkslieder, Malerei, Einführung in die chinesische Sprache und die meditative Bewegungsform Tai Chi. „Die langen Schultage waren für uns schon ungewohnt und auch anstrengend, aber auch sehr lehrreich und lustig“, so Joanna Wünnemann, Schülerin des Bereichs Gesundheit und Soziales.
Ungewohnt und anstrengend waren auch die klimatischen Verhältnisse in Peking. Temperaturen von 38 bis 40 Grad, getoppt von monsunartigen Regenfällen während des Ausflugs zur Chinesischen Mauer. „Das Klettern auf den steilen Mauerstiegen wurde zur Rutschpartie“, erzählt Bereichsleiterin Magdalene Siebert. „Ich fand die chinesische Architektur und Kultur beeindruckend. Auf einer Reise gleich zwei sogenannte Weltwunder – die Große Mauer und die Verbotene Stadt – sehen zu dürfen, bleibt sicherlich eines der Highlights meines beruflichen Lebens“, schwärmt Max Lück.
Kurzfristig sollten auch die Bottroper bei der finalen Farewell-Party deutsches Kulturgut in Form einer Gesangs- und Tanzeinlage zum Besten geben. Lara Kilian, Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement und glücklicherweise Freizeit-Funkenmariechen, fungierte spontan als Vortänzerin zum Karnevalsschlager „Komm’ hol das Lasso raus“ mit Spagat als Abschlusspose. Nicht ganz einfach für Europäer: Die Schüler aus Bottrop durften beim chinesischen Fächertanz mitmachen.
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