Bottroper Musikszene: Metal 4 ever

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Stefan Jähne, Karl Offert, Frank Durchholz, Fred Offert und Harry Bäcker verkörpern die Metal-Coverband „Metal 4 ever“. (Foto: Michael Kaprol)

Wenn in der Nähe des Parkplatzes am Bahnhof Nord im Eigen leise, aber durchaus nicht überhörbare Bassklänge aus dem Probenraum eines offensichtlich leerstehenden Gebäudes klingen, ist vermutlich wieder einer dieser Mittwochabende.

Und wenn sich diese Töne dann eventuell auch noch nach Metalbands der 80er Jahre, wie Metallica oder Iron Maiden anhören, dann ist klar: Die fünf „Jungs“ von „Metal 4 ever“ haben wieder zu ihren Intrumenten gegriffen und proben für den nächsten Auftritt.

Testen, experimentieren. Eine Stunde, zwei Stunden, drei Stunden lang. Bis alles sitzt. „Es ist schon so, dass jeder zu Hause für sich übt. Hier treffen wir uns dann und probieren aus“, berichtet Harry Bäcker. Der 35-jährige ist der Sänger der Bottroper Metal-Coverband, die seit 2010 existiert und von Juli diesen Jahres an in neuer Besetzung „so richtig am Start“ ist, wie Gitarrist Stefan Jähne weiß. Gegründet wurde die Musikgruppe von Fred Offert, dem Mann an der Leadgitarre, und seinem Zwillingsbruder, dem Bassisten Karl. „Wir wollten eine Lücke füllen“, erklären die beiden unisono ihren Antrieb eine Band ins Leben zu rufen, die sich auf die Fahne geschrieben hat, das Old-School Metalfeeling der 80 und 90er Jahre wieder hervorzurufen.

Metallica, Iron Maiden, Pantera, Kreator - Metalbands, mit denen die fünf Musiker groß geworden sind und deren Hits sie nun selbst auf der Bühne vor Publikum covern und nachspielen wollen. „Da sind Lieder dabei, die wohl jeder von uns selbst mal mit der Bürste vorm Spiegel mitgegrölt hat“, lacht Harry Bäcker. Für das Publikum, das nicht so metalversiert ist, hat die Bottroper Band jedoch auch gängigeres Liedgut wie ‚Nothing else matters‘ im Repertoire.

Menschen begeistern
und Spaß haben

Das, was sie selbst gerne hören und das, was gewünscht wird, präsentieren die fünf Musiker auf der Bühne. Ob auch mal irgendwann eigene Songs im Programm sein werden? „Kommt nicht in Frage“, sagt Bassist Karl Offert, „mit eigener Musik legt man sich fest. Wir möchten Songs von früher ummodellieren und eins zu eins nachspielen. Das ist schon eine Hausnummer.“ Erreichen möchte die Coverband mit ihren Auftritten vor allem eines: Partystimmung verbreiten, möglichst viele Menschen begeistern und Spaß haben. Und letzteren haben sie auch regelmäßig bei ihrer wöchentlichen Probe. „Die Chemie stimmt bei uns einfach, es geht sehr harmonisch zu“, zeigt sich Schlagzeuger Frank Durchholz begeistert. Der 46-Jährige hatte die Musik eigentlich schon vor etwa neun Jahren an den Nagel gehängt. Doch getreu dem Motto „Einmal Musiker, immer Musiker“ schloss er sich im November des vorletzten Jahres „Metal 4 ever“ an. „Da habe ich nicht lange gezögert, es passte von Beginn an zusammen.“

Während die fünfköpfige Gruppe sich anfangs noch selbst bei Veranstaltern vorstellen musste, scheinen die Anfragen nun langsam aber sicher von alleine zu kommen. „Wir spielen bei den verschiedensten Gelegenheiten, ein Traum von uns wäre es allerdings, mal auf dem Stadtfest oder beim Rockhard-Festival im Gelsenkirchener Amphitheater aufzutreten“, bekräftigt Stefan Jähne die zukünftigen Ziele von sich und seinen Bandkollegen.

Information
> Der nächste Auftritt von „Metal 4 ever“ ist am 9. Februar im Bottroper Cage Club
> Weitere Infos gibt es im Internet unter www.metal-4-ever.de.
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