Bottroper Bürger unternehmen Radtour mit Michael Gerdes

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Michael Gerdes mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Radtour beim ersten Zwischenstopp an der Brakerstraße

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes unternahm am Sonntag mit zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Radtour durch seinen Wahlkreis. Als begeisterter Fahrradfahrer hatte Michael Gerdes eine Route quer durch die abwechslungsreichen Kulturlandschaften seiner Heimatstadt zusammengestellt. Während der Fahrt boten sich für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem viele Gelegenheiten, mit Michael Gerdes über seine Arbeit in Berlin zu sprechen.

Die knapp 18 Kilometer lange Strecke führte durch Stadtmitte, Batenbrock, Lehmkuhle, Vonderort, Ebel und die Welheimer Mark. Treffpunkt war das Bottroper SPD-Büro am Pferdemarkt. Von dort aus ging es zunächst am Museum Quadrat vorbei durch den Stadtpark. Auf dem Uferweg radelte die Gruppe dann entlang des Kirschemmsbaches. Dort bestaunten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gelungene Renaturierung des ehemaligen Abwasserkanals. Michael Gerdes berichtete, dass in Bottrop inzwischen ein großer Teil des Nebenarmsystems der Emscher durch unterirdische Rohre geführt wird, die das Abwasser zur Kläranlage leiten. So befindet sich an der Oberfläche auch an dieser Stelle ein sauberer Bachlauf, an dem neues Leben entsteht. Die angrenzenden Rad- und Spazierwege sind längst Teil der städtischen Freizeitkultur.

Über den Nordring ging es weiter zum Volkspark Batenbrock und zum Bottroper Wahrzeichen, dem Tetraeder. Durch’s Grüne fuhr die Gruppe bis zur Brakerstraße wo ein erster, wohlverdienter Boxenstopp eingelegt wurde.

Auf der anderen Seite der Überführung radelte Michael Gerdes mit der Gruppe über den Hauptbahnhof durch Vonderort zum Rhein-Herne-Kanal. Der Radweg am Kanal führte die Gruppe bis zur Siedlung Ebel und zur Berne. Hier war das Gegenbeispiel zum Kirschemmsbach zu besichtigen: In der begradigten Berne wird nach wie vor ungeklärtes Abwasser transportiert. Aber auch an dieser Stelle soll das Abwasser schon bald in einen unterirdischen Kanal geleitet werden. Michael Gerdes beschrieb, wie wichtig die Renaturierung der Emscher und ihrer Nebenläufe für die Stadtentwicklung und den Strukturwandel ist: die Investitionen sind letztendlich ein riesiges Wirtschaftsförderungsprogramm für die Emscherregion, die sich nach und nach zum Naherholungsgebiet wandelt.

Das wurde auch bei einem Zwischenstopp im BernePark, der sich auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage Bernemündung befindet, deutlich: Im Rahmen der Emscherkunst ist hier eine offene Parkanlage entstanden. Eines der beiden ehemaligen Klärbecken wurde zu einem Teich umgestaltet, der an seinen Ufern zum Entspannen einlädt; im anderen befindet sich mittlerweile ein außergewöhnlich bepflanzter Garten. Schließlich konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch noch die Kläranlage Bottrop besichtigen, die als eine der größten und modernsten Kläranlagen Europas einen wichtigen Beitrag zum Umbau des Emscher-Systems geleistet hat.

Schlusspunkt der knapp dreistündigen Tour bildete die St. Antonius-Kirche in der Welheimer Mark. Im Garten der Kirche ließen sich Michael Gerdes und die erschöpften, aber rundum zufriedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer Grillwürste und Kaltgetränke schmecken.
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