Schneller schunkeln

Bei uns gibt es in jedem Sommer einen Tag, da wird pünktlich Feierabend gemacht und der Innenhof vom Park- zum Festplatz umgewandelt. Der Stadtspiegel feiert Grillparty.

Super Idee (heißt neudeutsch „Teambuilding“ und klingt viel besser als „sich gemeinsam die Hucke mit ungesundem Zeug vollschlagen“) und ist echt nett - wäre da nicht die leidige Frage nach der Musik. Nachdem sich im letzten Jahr die Geschmacks-Fraktion durchgesetzt hat, die als erste am CD-Player war, gibt es in diesem Jahr einen salomonischen Plan: Jeder darf drei Lieblingstitel wählen, und die werden dann auch gespielt.

Ich bin ja in Musikdingen halbwegs verträglich, aber da wir schon beim letzten Mal mit Helene Fischer gequält wurden und bereits jetzt noch vielviel schlimmere Titelwünsche die Runde machen, habe ich einen Plan gefasst: Ich werd mir Thrash Metal-Songs aussuchen, also den schlimmsten Krach, den ich auftreiben kann. Mag ich selber nicht, ist aber eine erzieherische Maßnahme: Wenn ihr mir mit Schlager kommt ...

Da müssen die Kollegen dann eben ein bisschen schneller schunkeln. So soll ja das Headbanging erfunden worden sein ...

Autor:

Judith Schmitz aus Bottrop

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