Sieg mit dem Landschwein: Jörn Fischer sicherte sich den Titel bei der Erkelenzer Grillmeisterschaft

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Das Carré vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein ist schuld. Nicht nur für dessen Zubereitung bekam der Castrop-Rauxeler Jörn Fischer den ersten Preis, sondern letztlich sicherte er sich auch den Gesamtsieg bei der 1. Erkelenzer Grillmeisterschaft.

Zusammen mit seinem Lüner Freund Matthias Bukowski ist der 38-Jährige als Team "BBQ Point" bei der erstmals ausgetragenen Meisterschaft im Rheinland angetreten. Gegen 14 Mannschaften, die zum Teil mit deutlich mehr Mitgliedern anwesend waren, konnte sich das Duo durchsetzen. "Das Schöne ist, dass ich als allererster gewonnen habe. Damit bleibt mein Name für immer mit dem Wettbewerb verbunden", freut sich Jörn Fischer.
Vier Gänge mussten jeweils innerhalb einer Stunde kreiert werden, bei den ersten dreien hatten die Veranstalter das Fleisch vorgegeben: Chorizo, Gehacktes und das Carré. Daraus zauberten Fischer und Bukowski eine Wurst im Blätterteigmantel mit einer Beilage aus Tomate und Paprika, einen Rindfleischburger mit Gorgonzola und frischem Salat sowie das Carré, das sie mit einem Rote-Beete-Blutwursttaler servierten.
Nur beim Dessert hatten die Teilnehmer völlig freie Wahl, und die Mitglieder des Teams "BBQ Point" präsentierten eine Art Schokomuffin mit flüssigem Kern sowie Vanillecreme mit Himbeeren.

Wochenlange Vorbereitungen

Um solche Gerichte anhand der Vorgaben bei einem Wettbewerb möglichst perfekt zubereiten zu können, steht vorher eine umfassende Vorbereitung an. "Die Ideensammlung und das Training beginnen Wochen vorher", verrät Jörn Fischer. Dabei geht es zunächst darum, die passenden Komponenten für die Gänge zusammenzustellen und etwa zu entscheiden, ob das Fleisch mariniert und welche Sauce dazu serviert werden soll. Dann folgt das Testgrillen. "Pro Wettbewerb sind es etwa drei Trainingseinheiten, damit hinterher etwas Vernünftiges auf dem Teller liegt", erzählt Fischer.
An drei bis sechs Wettbewerben pro Jahr nimmt der 38-Jährige teil – ein zeitintensives Hobby, an dem es ihn zum einen reizt, sich mit anderen zu messen, und das ihm zum anderen die Möglichkeit gibt, viele Freunde und Bekannte aus ganz Deutschland zu treffen. "Ich bin sehr froh, dass mir meine Chefs die Zeit und die Möglichkeit dazu geben und mir meine Lebenspartnerin den Rücken freihält. Ohne sie ginge das gar nicht."
Obwohl er so viel Zeit in seine Leidenschaft investiert, grillt Jörn Fischer zusätzlich auch noch zu Hause. "Dann darf es gern auch einfach mal Bratwurst oder Bauchfleisch sein. Ich mag das aufwändige Procedere genauso wie das schlichte Grillen."
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