"Wir bauen seit 50 Jahren Kürbisse an"

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Alle Hände voll zu tun: Norbert und Birgit Klöcker. (Foto: Thiele)

Rote, gelbe, grüne, kleine und große, essbare und zierende: Auf dem Klöcker- Hof gibt es zur Zeit wieder Kürbisse soweit das Auge reicht. Rund 100 Sorten werden jedes Jahr auf dem Traditionshof angebaut.

„Wir bauen seit 50 Jahren Kürbisse an. Mein Vater begann damals mit dem Anbau der Sorte Gelber Zentner“, berichtet Norbert Klöcker.

Seit sechs oder sieben Jahren gebe es einen regelrechten Boom. „Seit der Halloween-Trend aus den USA zu uns rübergeschwappt ist, sind auch Kürbisse immer mehr gefragt“, erklärt der Landwirt. Mittlerweile baue er auf drei Hektar Land die verschiedensten Sorten an. Damit sei die Kapazität aber erschöpft. „Kürbisse anzubauen ist sehr zeitintensiv, da alles noch reine Handarbeit ist“, so Klöcker.

Neben dem typischen Halloween-Kürbis seien vor allem der Speisekürbis Hokkaido sowie Zierkürbisse beliebt. „Wir bauen seit ein paar Jahren sogar einen Mikrowellenkürbis an. Dieser lässt sich, wie der Name schon verrät, kinderleicht in der Mikro zubereiten“, so Norbert Klöcker.

Bei aller „Kürbis-Euphorie“ gab es aber in diesem Jahr nicht nur Positives zu berichten. Wühlmäuse sowie der viele Regen in den Monaten Juli und August habe die Ernte lange nicht so gut ausfallen lassen wie in den Jahren zuvor.

Den Appetit lässt sich der Castrop-Rauxeler dadurch aber nicht verderben. Norbert Klöcker: „Ich esse sehr gerne Gerichte mit Kürbis, vor allem Suppe oder Reibekuchen schmecken mir besonders gut.“
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