Meine Reise zum Totenfluss - Teil 3 die Quellen

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Hier beginnt der Weg...
Gliki (Griechenland): Achéron Springs | Schon in früher Kindheit haben mich Bäche fasziniert. Wenn ich Bilder malte, dann
waren darauf meistens grüne Landschaften mit Kirschbäumen, Blumen und blauem Himmel zu sehen. Auf keinem Bild durfte ein Bach fehlen, der sich munter durch die Wiesen schlängelte.

Damals wohnten wir „auf Schwerin“. Sonntags trafen wir uns mit meiner Oma und meiner Patentante am Büdchen bei„Trösken“ oberhalb der Heinrichstraße. Ich bekam eine Schokolade und dann ging es los durch den Wald Richtung Dingen. Der Anblick des Deininghauser Baches hat mich immer traurig gemacht. So sehr wünschte ich mir, dass es ein klarer Bach wäre, so einer wie der, den ich einmal im Schwarzwald gesehen hatte.

Meine Freude war unbeschreiblich, als die Renaturierung in Gang kam. Heute ist der Bach wieder schön anzusehen, wie er murmelnd und glucksend in seinem natürlichen Bett dahinplätschert. Heute gehe ich mit meinen Enkeln dort spazieren und freue mich, wenn sie darin spielen.

So konnte ich es auf meiner Griechenlandreise kaum erwarten, die Quellen des Achéron zu sehen.An einem Sonntag machte ich mich auf den Weg zu seinem Quellgebiet.


Die Fahrt endete an einem Parkplatz direkt am Fluss. Hier war er recht wild und rauschte hinab ins Tal. Flussaufwärts ging es nur noch zu Fuss weiter. Zunächst über einen mit Natursteinen gepflasterten Weg, später über Baumwurzeln, Steine und kleine Bäche.

An einer flachen Stelle beschloss ich, meine Wanderung durch den Fluss fortzusetzen. Und so hatte ich einen unvergesslichen Tag in einer atemberaubenden Landschaft.
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Willi Heuvens aus Kalkar | 01.11.2017 | 10:20  
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