Schön war's!

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Die Radfahrer vor der Brüggemühle in Hebern. Foto: Peter Dördelmann

40 Mitglieder des Heimatvereins Olfen machten sich mit dem Rad auf den Weg zur Wasserburg Brügge in Herbern. Mühlenbesitzer Berthold Niesmann erzählte von dem Erwerb des historischen Bauwerks durch seine Vorfahren und die Restaurierung im Jahre 2009. Mit großem Arbeitseinsatz wurden zum Beispiel die Wasserräder aus Holz erneuert. Heute ist die Mühle wieder funktionsfähig.


In der 6,50 m x 5,50 m großen Mühle konnten die Gäste aus Olfen einen Mahlvorgang über 3 Etagen verfolgen. Den Besuchern eröffnete sich eine komplett andere Welt aus längst vergangenen Zeiten, die hier beim Anblick der alten Mehltrichter, Holzzahnräder und der einfachen Technik wieder lebendig wurden. Die Brüggemühle wurde vom aufgestauten Wasser des Emmerbach angetrieben und ist mit ihren 500 Jahren eine der ältesten Wassermühlen dieser Gegend. Bis in den 60er Jahren war sie noch in Betrieb. Durch den Bau der Autobahn A1 entfiel die Staumöglichkeit. Nebenan in einer Scheune konnten die Radler alte Landmaschinen und Geräte der letzten 50 - 100 Jahren bewundern, die vom Heimatverein Herbern hier untergebracht sind.

Unter der Leitung von Hermann Röhling und Theo Sander fuhr die Gruppe über ausgesuchte Radwege durchs südliche Münsterland. Auf dem Heimweg stärkte sich die Gruppe beim Mittagessen unweit von Ascheberg, bevor sie nach gut 60 km Olfen wieder erreichten.
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