Kommunalwahlkampf-Auftakt in DIN: Gemeinsam wieder ins Rathaus

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Auch Dinslakens Bürgermeister Dr. Michael Heidinger (Mitte) geht gemeinsam mit den drei Dinslakener SPD-Ortsvereinen in den Kommunalwahlkampf. (v.l.) Monika Piechula (SPD-Kreistagsabgeordnete), Jürgen Buchmann (SPD-Fraktionschef im Rat), Michael Heidinger, Volker Granz (SPD-Ratsherr) und Friedhelm Wlcek (SPD-Ratherr). Foto: Heinz Kunkel.
Auch Bürgermeister Heidinger wird sich gemeinsam mit seiner Partei schon 2014 zur Wahl stellen.

Dinslaken. Mit einem „Zukunftsprogramm 2020“ will Michael Heidinger sich und seine Partei in Stellung bringen: „Es wird ein Angebot an alle Bürger und Bürgerinnen sein, aktiv an der Entwicklung ihrer Stadt mitzuwirken. Wir wollen zu drei Veranstaltungen mit aktuellen Themenschwerpunkten einladen.

Konstruktive Kritik erwünscht

Hier können die Bürger und Bürgerinnen sich mit Vorschlägen, Ideen und kostruktiver Kritik einbringen. Die auch in das Wahlprogramm einfließen können. Wir leben in spannenden Zeiten, in denen entscheidende Weichen für Dinslaken gestellt werden.
Die Innenstadtentwicklung mit der Neutor Galerie und den Achsen in die gesamte Innenstadt, das Mobilitätszentrum rund um den Bahnhof, das ehemalige Zechengelände auf Lohberg, das einmal ein CO2-freier Modell-Stadteil sein wird, der jetzt schon überregional und sogar international mit seinem „Kreativ.Quatier“ Beachtung findet.

All dies nimmt langsam Gestalt an!“. Heidinger bedankte sich auch bei den Fraktionen im Rat für die gute Zusammenarbeit in der noch laufenden Legislaturperiode: „Ich hätte das gar nicht für möglich gehalten, dass die Verantwortlichen grundsätzlich so mitziehen, wie sie das getan haben!“ Aktuelles Beispiel dafür ist auch, die erst kürzlich im Rat „in trockene Tücher“ gepackte Sanierungsgesellschaft „ProZent“, die sich nun systematisch um die Renovierung und Erneuerung der Schulen kümmern kann.

Keine schwere Entscheidung

Für Michael Heidinger war es keine schwere Entscheidung, gemeinsam mit seiner Fraktion in den Wahlkampf zu gehen: „Wir unterstützen alle die Initiative der Landesregierung, Kommunalwahlen und Bürgermeisterwahlen wieder zusammen zu legen.“ An seinem Job als Bürgermeister schätzt Heidinger besonders die Gestaltungsmöglichkeiten und „dass man wirklich viel bewegen kann.“

Von der Tagespresse auf „eventuelle Lockungen aus Berlin“ angesprochen, betonte Heidinger, dass diese bei ihm auf taube Ohren stoßen würden! Und wieso er eigentlich immer auf Berliner Angebote angesprochen würde? Das sei zwar sehr schmeichelhaft, aber es gäbe keine.

„Ich möchte wieder Bürgermeister von Dinslaken werden, wenn die Bürger das wollen.“ Ihm und seiner Partei macht der letzte Sozialbericht der Stadt über die wachsende Kinderarmut zu schaffen. Das könne nicht so weiter gehen. „Wir wollen uns noch stärker für bessere Lebensbedingungen einsetzten. Dazu gehört eine gute Kita-Betreuung, gute Schulbildung und bestmögliche Ausbildung. Es ist im Interesse aller, kein Kind zurück zu lassen.“

Die Wirtschaftsförderung soll ebenfalls weiter Chefsache bleiben. Bei Firmenansiedlungen will Heidinger wie bisher auch schon, nicht nur auf Arbeitsplätze sondern auch auf Ausbildungsplätze achten und dies nach Möglichkeit auch weiter ausbauen.

Genesen und zurück zum Wahlkampf

Das SPD-Team freute sich besonders, dass Ratsherr Friedhelm Wlcek (Foto rechts) nach längerer Krankheit wieder zum Wahlkampfauftakt zurück ist. Der beliebte SPD-Ratsherr bedankte sich für die vielen Genesungswünsche aus den eigenen Reihen und auch von vielen anderen Parteien, Vereinen und Verbänden: “ Vielen Dank an alle, die so herzlich an mich gedacht haben. Das hat mir gut getan und mir Kraft gegeben. Die ersten Termine nehme ich jetzt schon wahr, so es mir gesundheitlich möglich ist. Aber ab Januar bin ich wieder da!“ (cd).
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