SCDler schwimmen 390km

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Auf dem Weg zum Sieg in der Kategorie "Gruppe bis sechs Personen": Lea Torkler (links) und Lara van Limbeck
 
Ein Halb-Marathon im Wasser ist anstrengend: Finnja Blohm schaffte trotz nächtlicher Erholungspause 24.000m
Beim 24-Stunden-Schwimmen im Dinslakener DINamare erschwammen die Mitglieder des Schwimm-Club Dinslaken 390km der insgesamt 1401km.
Die erfolgreichste Schwimmerin des SCD war Lisa Torkler, die ihrer Zwillingsschwester Lea eigentlich den in 2014 erworbenen Titel als erfolgreichste Einzelschwimmerin abnehmen wollte. Leider war sie gegen die spätere Siegerin Grith Sigsgaard (NL, 51.000m) von Anfang an chancenlos. Am Ende standen für Lisa Torkler dennoch 33.300m auf der Zählkarte. sie blieb damit nur knapp unter dem bis dahin gültigen Dinslakener Rekord für die beste weibliche Einzelleistung von 36.600m.
Lisas Schwester Lea trat in diesem Jahr an, um sich gemeinsam mit Ihrer Vereinskameradin Lara van Limbeck den Titel in der Kategorie "Gruppe bis sechs Personen" zu holen. Für die beiden Schwimmerinnen lief es zunächst nach Plan, am späten Abend machten Lea jedoch Schmerzen im rechten Ellebogen zu schaffen. Dank der Physiotherapeuten vor Ort besserte sich dies jedoch wieder. Tragik dann mitten in der Nacht außerhalb des Beckens: Lea knickte mit dem rechten Fuss während einer Schwimmpause um - Verdacht auf Mittelfussbruch. Diese Befürchtung bestätigte sich glücklicherweise später im Krankenhaus nicht, trotzdem mußte Lea verletzungsbedingt beim Stand von 20.000m aufgeben. Nun schwamm Lara allein für das Zwei-Frauen-Team "Second Chance Dinslaken" und kämpfte sich bis zum Ende des Wettkampfs auf 30.000m. Damit reichte es für die beiden mit einer Durchschnittsstrecke von 25.000m zum Sieg in der Gruppenwertung. Die drittplazierte Gruppe in dieser Kategorie, die "Rünas", bestand ebenfalls aus zwei SCDlern: Emanuel Rüschhoff-Nadermann (JG 2005) aus der Qualifikatiosngruppe schwamm 18.000m und zog seinen Vater Lars (Breitensportgruppe) auf 10.000m.
Auch Tim Musiolik war wie Lisa Torkler angetreten, um sich den Sieg in der Einzelwertung zu holen. Auch ihn machte ein auswärtiger Schwimmer einen Strich durch die Rechnung: Dieter Klesch aus Wesel holte sich den Titel mit 41.800m, Tim mußte sich mit einer Gesamtleistung von 27.000m geschlagen geben. Auch ihn machten früh die Arme zu schaffen, diese wollten einfach nicht mehr die Befehle für die Kraulbewegungen ausführen.
Zehn weitere Mitglieder des SCD-Wettkampfmannschaften traten in der Gruppenwertung "Gruppe mit mehr als sechs Personen" als "SCDräy" an. Die 15jährige Finnja Blohm schoss hier mit stolzen 24.000m den Vogel ab. Auch Nils Reininghaus, ebenfalls Jahrgang 2001, blieb mit 22.000m über der Halb-Marathon-Distanz. Sofie Kühn (JG2000, 20.100m), Justin Brinker (JG2002, 18.000m), Anna Bruckermann (JG2004, 15.000m), Loki Finn Kamphausen (JG1995, 15.000m), Hannah Segerath (JG2003, 15.000m), Lena Lotz (JG2003, 15.000m), Charlotte Behmenburg (JG2004, 10.500m) und Nelly Tews (JG2004, 10.050m) vervollständigten die Leistung der Gruppe zu einer Durchschnittsleistung von 16.465m, was ihr mit deutlichem Abstand den Titel sicherte.
Die übrigen SCD-Mitglieder starteten meist in der Gruppe "Schwimm-Club Dinslaken". Auch hier gab es bemerkenswerte Leistungen: Die achtjährige Johanna Beuth aus der SCD-Grundausbildung erschwamm stolze 5.050m und übertraf damit ihre Trainerin Sandra Tews um das Doppelte. Die Gesamtleistungen der Vorstandsmitglieder Norbert Bruckermann (Presse, 700m) und Silke Godejohann (t. Team, 500m) lassen sich eigentlich nur mit dem erforderlichen Einsatz außerhalb des Beckens erklären.
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