Schwerer Arbeitsunfall im Recyclingbetrieb

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Bei einem schweren Arbeitsunfall sind insgesamt vier Menschen verletzt worden, einer davon lebensgefährlich. (Foto: Markus Terwellen.)

Feldmark. Zu einem schweren Arbeitsunfall sind am 24. Mai gegen 16.15 Uhr die Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst in das "Gewerbegebiet Ost"
alarmiert worden.

Während eines Arbeitsvorganges, kam es in einem Recyclingbetrieb für Altbatterien vermutlich zu einer heftigen chemischen Reaktion. In dessen Verlauf sind insgesamt vier Menschen verletzt worden. Ein Mitarbeiter zog sich dabei
lebensgefährliche Verletzungen zu und musste, nach einer medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst, mit einem Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum Essen geflogen werden.

Ein Patient wurde mit schweren Verletzungen mit einem Rettungswagen ebenfalls in die Uniklinik Essen eingeliefert. Zwei weitere, mit leichten Verletzungen, sind in ein Krankenhaus nach Recklinghausen transportiert worden.

Durch die Reaktion kam es zu einem Brand, der allerdings noch während der Entstehung schnell und erfolgreich bekämpft werden konnte. Da sich der Unfall in einem gesicherten Bereich des Betriebes ereignete, bestand für Menschen und die Umwelt keine Gefahr. Um jedoch eine Kontamination mit Quecksilber auf dem Betriebsgelände auszuschließen und einer Kontaminationsverschleppung vorzubeugen, haben Kräfte des ABC-Zuges der Feuerwehr Dorsten den kompletten Bereich auf den eventuell vorhandenen Schadstoff kontrolliert. Die eingesetzten Rettungsmittel sind nach dem Einsatz prophylaktisch dekontaminiert worden. Die Einsatzkräfte aus Dorsten wurden dabei von Spezialkräften der Feuerwehren Köln und Dortmund vor Ort tatkräftig unterstützt. Die Unfallursache ist bisher unklar, die Polizei und das Amt für Arbeitsschutz ermitteln. Die Feuerwehr war zeitweise mit circa 50 Einsatzkräften vor Ort.
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