Baumrodungen im Bereich Bahnübergang Burenkamp in Wulfen haben begonnen / Aktion hat mehrere Gründe

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Im Auftrag der städtischen Wirtschaftsförderung WINDOR ist Gerd Hartkämper dabei, das Waldstück am Burenkamp in Wulfen zu roden. (Foto: Bludau)

Wulfen. Die Fällungen der Bäume im Bereich des Bahnübergangs Burenkamp in Alt-Wulfen durch die städtische Wirtschaftsförderung WINDOR haben begonnen. Anschließend wird die Fläche wieder aufgeforstet.

Für die Rodungsaktion gibt es mehrere Gründe. Einige Bäume in diesem bewirtschafteten Waldstreifen längs der Bahnlinie Dorsten-Coesfeld ragen in den Gleisbereich. Ein Aufasten, um die Verkehrssicherheit wieder herzustellen, wäre nicht mehr sinnvoll, da die Bäume laut forstwirtschaftlicher Begutachtung bereits Hiebreife erreicht haben und die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann.

Der derzeit sehr enge Bahnübergang Burenkamp soll umgestaltet, leicht versetzt und mit neuer Technik ausgestattet werden. Dadurch wird er auch besser befahrbar sein. Dieses Vorhaben befindet sich derzeit noch im Planverfahren. Die vorgesehene Wiederaufforstung in diesem Bereich kann daher erst nach der Umgestaltung des Bahnübergangs erfolgen.

Sehr positiv in diesem Zusammenhang ist die Nachricht, dass ein Breitband-Versorger bereit ist, das Gewerbegebiet Köhl über eine Richtfunkstrecke mit schnellem Internet zu versorgen. Zwei vor Ort ansässige Unternehmen haben sich bereit erklärt, auf ihren Firmendächern die dafür benötigten Antennen aufstellen zu lassen, um so ein Signal in das Gewerbegebiet zu senden und zu empfangen. Durch weitere Antennen wird dieses Signal dann unter den Firmen verteilt. Der Ersatz einiger hoher Bäume im Randbereich durch Jungbäume im Rahmen der Bewirtschaftung gewährleistet auch, dass das Signal störungsfrei empfangen werden kann.

Text und Fotos: Bludau
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