Dorstener Arbeitskreis ENERGIE - KLIMA - UMWELT trifft SPD-Generalsekretärin

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Marita Dopatka und Manfred Pauls vom Arbeitskreis, beide parteilos, rahmen mit Michael Baune und Jutta Haug (SPD), Yasmin Fahimi ein
Dirk Hartwich zieht Resümee, informiert und motiviert - Ein Rundbrief.

Es ist uns (endlich) gelungen, die 2.000 Unterschriften unseres Dorstener Appells „Fracking? – Nein danke! öffentlichkeitswirksam am 23. April einer Berliner Spitzenpolitikerin zu überreichen.
Yasmin Fahimi, die neue Generalsekretärin der SPD wird die von Manfred Pauls, parteilos, überreichten Listen an Sigmar Gabriel (Energieminister) und Barbara Hendricks (Umweltministerin) überreichen. Marita Dopatka, ebenfalls parteilos, präsentiere im Rahmen der Übergabe auch das beeindruckende Bild ihrer 7-jährigen Enkelin. Kurz: Eine Aktion des Dorstener Arbeitskreises, die bei den ca. 100 Besuchern Aufmerksamkeit, Interesse und Sympathie vermittelte. Vielen Dank allen Helfern und Teilnehmern.

Um unser Ziel, ein gesetzliches Verbot der Risikotechnologie FRACKING (Umweltbundesamt) zu erreichen, müssen wir aber weiterhin allen Parteien und Politikern „auf die Füße treten“. Nach dem Atomausstieg darf es keinen Einstieg in eine neue Technologie geben, deren mögliche Folgen irreparabel sind.

Ölaustritt in Gronau: Alles sicher? Alles im Griff?
Das aktuelle dramatische Beispiel, „Ölaustritt in Gronau“, beweist wieder einmal, dass die Aussage: „Alles sicher, alles im Griff“ voreilig und fahrlässig ist. Wenn Öl aus einer undichten Kaverne in 1000 Meter Tiefe nach oben „wandern“ kann, dann muss auch dem größten Technikfreak klar sein, dass das beim Fracking eingepresste Gift, einen Weg nehmen kann, der nicht vorhersehbar ist.

Ein Wort zur Energiewende und dem Klimaschutz. Eine Zukunftsaufgabe, die unser Land ganz weit und modellhaft nach vorne bringen kann. Während sich die vorherige schwarz/gelbe Regierung total im Kleinklein verhedderte, läuft auch die Große Koalition Gefahr, bestimmte Dinge aus den Augen zu verlieren. Es wird viel zu viel Braunkohle „verfeuert“. Die Verschmutzungsrechte sind so wertlos, dass schmutzige Kohlekraftwerke effektive Gaskraftwerke aus dem Markt drängen. Die geplanten neuen Überlandnetze sind umstritten, weil sie gerade dem Transport des Braunkohlestroms dienen. Dezentrale Energieerzeugung und Verteilung sind die Zukunft!

Deutschland importiert im Jahr für ca. 100 Milliarden Euro Kohle, Öl und Gas. Die Umlage für erneuerbare Energien (Wind, Sonne, Biogas …) beläuft sich zur Zeit auf 22 Milliarden Euro/Jahr. Zwei Zahlen, die wir nicht aus den Augen verlieren sollten. Denn, was wir regenerativ selbst produzieren, müssen wir nicht importieren. Damit relativiert sich der immer wiederkehrende Vorwurf, die Erneuerbaren Energien sind zu teuer.

Wir werden die geschilderten Themenfelder weiter gemeinsam diskutieren und entsprechende Aktionen vorbereiten.

Ich bitte sehr herzlich, die bevorstehenden Wahlen (Europa, Kreistag und Stadtrat, dazu Landrat und Bürgermeister) zu nutzen, um ENERGIE – KLIMA – UMWELT weiter auf der Tagesordnung zu halten.

Mit freundlichem Gruß
Dirk Hartwich,
Organisatorischer Leiter des überparteilich agierenden Arbeitskreises ENERGIE - KLIMA - UMWELT
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