Völlig losgelöst von der Erde: Alexander Gerst berichtet von der ESA-Mission „Blue Dot“

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Sven Volmering und der Astronaut Alexander Gerst. (Foto: Privat.)

Berlin. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Sven Volmering nahm in dieser Woche an einem Fachgespräch mit dem Astronauten Alexander Gerst teil. Gerst berichtete im Deutschen Bundestag über seine Zeit im Weltraum im Rahmen der Mission „Blue Dot“ im Jahr 2014.

Sven Volmering über die Eindrücke aus diesem Gespräch:„‘Wissenschaftliche Experimente – doch was nützen die am Ende – denkt sich Major Tom‘ sang schon Peter Schilling in seinem bekannten Lied aus den 1980er-Jahren. Alexander Gerst stellte eindrucksvoll dar, welchen Nutzen wir von der Raumfahrt haben. Ich bin beeindruckt und danke dem ESA-Astronauten für seinen spannenden Vortrag.“

Unter anderem erzählte Gerst von der anderthalbjährigen Vorbereitung auf sein Leben im Weltall. Er berichtete von mehrwöchigen Zeltlagern in der Arktis bei 30 Grad unter dem Gefrierpunkt und vom Erlernen der russischen Sprache, das er als schwierigsten Teil empfand. Außerdem schilderte der Astronaut seine Eindrücke vom Leben in der Schwerelosigkeit. Aus den vielen Experimenten, die er und seine Kollegen durchführten, konnten Forscher bereits Schlussfolgerungen zur Verbesserung von HIV-Schnelltests und zur Verringerung des Treibstoffverbrauchs des Airbus A 320neo ziehen.

Im Rahmen der Blue-Dot-Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA verbrachte Gerst sechs Monate auf der Internationalen Raumstation ISS. Das Fachgespräch fand im Rahmen einer Sondersitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung statt, dem Sven Volmering als ordentliches Mitglied angehört.
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