Der VIVAWEST-Marathon: ein großes Lauffest

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Die Schalke-Staffel mit Olaf Thon, Willi Landgraf, Martin Max und Mike Büskens. (Foto: MMP)
 
Der Sieger des 4. VIVAWEST-Marathons: Elias Sansar. (Foto: MMP)

Ruhrgebiet. Das Ruhrgebiet bewegt sich: Erstmals wollten über 8.000 Läufer beim großen Rundkurs durch Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck dabei sein. Neben den rund 1.100 Marathonläufern machten sich über 3.700 Halbmarathonläufer, über 1.100 10-Kilometerläufer und 632 Staffel-Teilnehmer auf den Weg. Besonders großem Zuspruch erfreute sich auch der Evonik-Schulmarathon, bei dem Schüler ab Klasse fünf kostenlos als 6er-Team starten können. 1.024 Kinder und Jugendliche erkundeten mit viel Freude laufend das Ruhrgebiet. Ein schönes Merkmal, dass den VIVAWEST-Marathon auszeichnet: Das Augenmerk liegt nicht nur auf den Topläufern, viele Hobby- und Breitensportler laufen durch ihr Revier und feiern ein großes Lauffest.

Dazu trugen auch die 100.000 Zuschauer bei, die die Sportler erneut großartig unterstützten und jeden für seine persönliche Leistung feierten. Belohnt wurden sie dafür mit spannenden Wettkämpfen. Insbesondere die Herren lieferten sich über die Marathon-Distanz ein enges Rennen. Bis 500 Meter vor dem Ziel waren die drei ersten Läufer noch eng beisammen. „Der Lauf war von Anfang an sehr taktisch geprägt. Ich bin immer wieder ein paar Meter zurückgefallen und dann wieder heran gekommen. 500 Meter vor dem Ziel habe ich dann zum Sprint angesetzt und konnte das Rennen für mich entscheiden“, erzählte der strahlenden Sieger Elias Sansar nach dem Zieleinlauf. „Es ist unbeschreiblich schön, hier ins Ziel zu laufen. Es hat mir großen Spaß gemacht, beim nächsten Mal bin ich sicher wieder mit dabei“, so Sansar. 2:29:00 Stunden benötigte er für seinen Sieg. Das Ruhrgebiet scheint dem Detmolder der für die LG Lage startet, zu liegen, im vergangenen Herbst hatte er schon den Marathon in Essen um den Baldeneysee gewonnen. Den zweiten Platz sicherte sich Maciek Miereczko (2:29:33 h; VFB Erftstadt Multisport) vor Dawit Kebede (2:29:43 h; PSV GW Kassel).

Der Marathon-Sieg bei den Damen ging nach 2:46:57 Stunden an Sintayehu Kibebo. Damit pulverisierte sie den bisherigen Streckenrekord des VIVAWEST-Marathon um nahezu 10 Minuten. Dieser lag zuvor bei 2:56:47 und wurde im letzten Jahr von Eva Offermanns aufgestellt. Vorjahressiegerin Offermanns wurde in diesem Jahr Dritte (3:00:23 Stunden). Dazwischen schob sich noch Christl Dörschel (2:59:35; SG Wenden).

Im Zielbereich in Gelsenkirchen wurde jeder Teilnehmer wie ein Sieger gefeiert. Für besonders großen Jubel sorgte dabei die Schalke-Staffel mit Olaf Thon, Mike Büskens, Martin Max und Willi Landgraf, der sich trotz Oberschenkel Zerrung über die Strecke kämpfte. „Es ist einfach großartig, hier durchs Ruhrgebiet zu laufen, ein toller Lauf, super Stimmung“, lautet das Fazit nicht nur von Olaf Thon. „Unser Dank gilt allen Beteiligten, den vielen freiwilligen Helfern, den Partnern und den vier beteiligten Städten. Durch diese partnerschaftliche Zusammenarbeit können wir hier dieses tolle Lauffest feiern“, sagt Projektleiter Philipp Weber von der veranstaltenden Agentur MMP. Auch der Hauptsponsor, die VIVAWEST Wohnen GmbH, wird dem VIVAWEST-Marathon ein weiteres Jahr treu bleiben. Am 21. Mai 2017 wird der 5. VIVAWEST-Marathon im Revier stattfinden.
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