TSZ Royal Wulfen tanzt nach vorn

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Gleich zwei Formationen schickte der TSZ Royal Wulfen e.V. am Wochenende an den Start.

Am Samstag hieß es für "Emosie" zum dritten Mal in dieser Saison alles zu geben. Die Tänzerinnen der Jugendligaformation hatten sich vorgenommen, in Herne ihren bisherigen zweiten Platz in der Tabelle zu bestätigen. Um dieses Ziel zu erreichen, musste die Formation sich zuerst bis ins Finale tanzen.

Nach einer guten Vorrunde fanden sich die Wulfenerinnen jedoch zunächst in einer Zwischenrunde mit acht Formationen wieder. Zum zweiten Mal präsentierten sie an diesem Tag ihre Choreographie zu "The Glitch Mob" von "Animus Vox". Diesmal gab sich die Formation um Trainerinnen Julia Tenhagen und Charlotte Hilke sehr ausdrucksstark, dafür aber etwas unsychron. Trotzdem überzeugten sie Publikum und Wertungsrichter gleichermaßen.

Im Finale standen nun noch fünf der zwölf Formationen, unter ihnen auch "Emosie". Ein letztes Mal gaben die Tänzerinnen nun alles und zeigten mit Synchronität und guter Technik einen sauberen dritten Durchgang.

Die Wertungsrichter zogen hierfür die etwas uneinige Wertung 3 5 1 4 3 und somit den dritten Platz für Emosie. Da diese Uneinigkeit sich jedoch auch in den anderen Wertungen widerspiegelte und der vorherige viertplatzierte "Fourmation" aus Herne den zweiten Platz erlangte, bleibt Emosie in der Gesamtwertung auf dem zweiten, dem "silbernen" Platz.

So blieb als Fazit eines langen und spannenden Tages zu sagen, dass trotz eines krankheitsbedingten Ausfalls und dem Verpassen des zweiten Platzes, das Ziel in der Gesamtwertung, den zweiten Platz zu halten, von Emosie gut gemeistert wurde. Zum Saisonabschlussturnier am 10. Mai im Waltrop werden erneut der zweite Platz und damit die Möglichkeit zu Teilnahme an der Relegation zur Jugendverbandsliga angestrebt.

Tänzerinnen: Hanna Bernhard, Lilly Buchner, Melissa Borutta, Pia Brüggemann, Julia Duvenbeck, Sina Jansen, Lina Kositza, Lara Lojdl, Alissa Overbeck, Caroline Schöne, Lea Schweder und Franka Sender

Am nächsten Morgen wurde es auch für "La Dolce Vita" ernst. Die Wulfener Landesligaformation machte sich schon früh auf den Weg nach Eitorf, wo für sie am Sonntagnachmittag das zweite Turnier der Saison anstand.
Um den dritten Platz aus dem ersten Turnier halten zu können, hatte die langjährige Trainerin, Vanessa Rummel, mit ihrer Mannschaft im Vorfeld hart trainiert. So waren die Tänzerinnen zwar gut vorbereitet, starteten aber schon mit einer Verletzung ins Turnier. Am Freitagabend hatte sich eines der Mädchen einen Fuß verletzt, ließ es sich aber nicht nehmen trotzdem anzutreten.

Nach einer etwas unsicheren und unsynchronen Vorrunde wurde bekanntgegeben, dass es auch bei diesem Turnier eine Zwischenrunde geben würde. Unter großem Jubel der Mädchen wurde auch "La Dolce Vita" hierfür aufgerufen.

Ihre Choreographie zu "Engelstrommeln" von "Klaas", beim zweiten Durchgang schon deutlich sauberer getanzt, ließ das Publikum begeistert zu dem elektronischen Beat mitklatschen. Doch nicht nur das Publikum sondern auch das Wertungsgericht ließ sich überzeugen und so stand Wulfen kurz danach auch am Sonntag im Finale.

Im Verlauf des Turniers kam es bei einer Partnerarbeit zu einem kleinen Unfall. "La dolce Vita", mittlerweile nicht nur mit einer sondern gleich zwei Verletzten, zudem von der Verlängerung durch die Zwischenrunde beansprucht, biss die Zähne zusammen und gab in der letzten Runde noch einmal alles. Trainerin Vanessa Rummel zeigte sich zufrieden und bezeichnete den dritten, besonders ausdrucksstarken, auch als ihren besten Durchgang am heutigen Tage.

Spannend wurde es dann kurze Zeit später, als die fünf Wertungsrichter die Fläche zur "Offenen Wertung" betraten. Für die Wulfener Hauptligisten zogen sie die 3 3 4 4 5 und somit den vierten Platz. Auch am Sonntag gab es jedoch eine ähnliche Verschiebung in der Tabelle wie schon am Tag zuvor, sodass sich auch „La Dolce Vita“ insgesamt auf ihrem Ausgangsplatz wiederfinden. Ziel für das nächste Turnier am 31. Mai in Brühl, ist den dritten Tabellenplatz weiterhin zu halten und sich bis dahin in Punkto Synchronität noch etwas zu steigern.

Tänzerinnen: Leonie Badura, Svenja Bajraktari, Charlotte Heinrichs, Louisa Heisterüber, Lilli Helfferich, Lea Hengst, Lara Himmelmann, Luna Hilvers, Selina Markantonakis, Jennifer Melchert, Lara Pöling, Miriam Riemer und Nina Rummel.
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