ROCK AROUND THE WALL - ROCKGESCHICHTEN (TEIL 2 - NEIL YOUNG)

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Neil Young in den 80er Jahren... (Foto: Carl van der Walle)
Der Songtüftler, der in seiner Scheune irgendwo in Amerika nach neuen Stilen sucht. Der schon früh, 1969, auch mit Computern experimentiert, mit Vocoder und Keyboard. Dabei aber immer tradtionellen und folkloristischen Elementen treu bleibt. Dafür steht Neil Young.

Und der 1972 mit "Harvest" eines der schönsten Folk- Rock-Alben der Musikgeschichte aufgenommen hat. Wie durch Zauberhand schafft er die typische Atmosphäre seiner Heimat auf Vinyl. Natur und Stimmung in Klänge umgewandelt. Ein Meisterwerk!

Spätestens wenn die Mundharmonika in "Heart of Gold" erklingt, ist es um einen geschehen. Dem Ganzen kann man sich kaum mehr entziehen, tief wird man die Harvest-Welt hineingezogen.

Schließt man beim Hören die Augen, dann entstehen wie aus einem Guss blumige Südstaatenlandschaften, dann hat man die urige Holzhütte in Alabama, die Sümpfe mit den märchenhaft aussehenden Bäumen, Baumwollplantagen, die Schönheit vom Mississippi vor Augen.

Doch es gibt auch den anderen Young, der mit "Trans" ein komplettes Album mit verzerrten Stimmen und Keyboards aufnimmt. 1982 war Young im Vocoder-Rausch. Ein Album, von Kraftwerk beeinflusst, das den elektronischen Pop-Rock vorwegnahm...

Die Ausstellung "Rock Around The Wall" im alten Museum am Ostwall 7 geht noch bis zum 31.10.2015. Mittwochs bis Sonntag 15 bis 18 Uhr. Neu im Programm sind die Zeitgeist-Bilder (Vietnam, Berliner Mauer, Swinging London). Dazu gibt es eine Licht-Orgel, die die Bilder mit Lichteffekten versorgt.

Weitere Infos unter Kortmanns Online-Zeitung
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