Beschäftigte der Stadt sind zufrieden

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82 Prozent der Beschäftigten sind mit ihrem Aufgabenfeld bei der Stadtverwaltung „(sehr) zufrieden“. Das ist eine signifikante Steigerung um acht Prozentpunkte gegenüber der Befragung von 2009.

Erste Ergebnisse der zweiten Beschäftigtenbefragung, die im September 2014 durchgeführt worden war, wurden jetzt dem Verwaltungsvorstand vorgestellt. Fazit: Das Ergebnis fällt in den meisten Punkten teils erheblich positiver aus als vor fünf Jahren. Oberbürgermeister Ullrich Sierau: „Ich freue mich über die überwiegend guten Bewertungen der Mitarbeiter, verkenne dabei aber nicht, dass es immer noch Probleme gibt. Das Ergebnis der Befragung belegt jedenfalls, dass wir in den vergangen Jahren trotz manches Unkenrufes vieles richtig gemacht haben. Ich werde mich weiter für eine offene, partizipative und wertschätzende Kultur in der Verwaltung einsetzen.“

Die Beschäftigtenbefragung im Jahr 2009 war der Einstieg in einen kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Die damalige Befragung hatte Aufschluss über die Situation in den Fachbereichen hinsichtlich der Themenfelder Führungsverhalten, Zusammenarbeit mit Kollegen, Belastungssituation, Identifikation mit dem Arbeitgeber Stadt und Bedingungen am Arbeitsplatz gegeben. Daraus resultierende Maßnahmen wurden in den Fachbereichen in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich umgesetzt.

Im September 2014 wurde planmäßig eine erneute Befragung aller 9970 Beschäftigten durchgeführt. Mittlerweile liegen erste Auswertungen durch die städtische Statistikstelle vor. Eine detaillierte, auch fachbereichsscharfe, Analyse der Ergebnisse läuft derzeit. Der aktuelle Ergebnisstand wird dem Ausschuss für Personal- und Organisation in seiner Sitzung am 5. März präsentiert.

Innerhalb der vierwöchigen Rücklauffrist haben 4.227 Mitarbeiter einen ausgefüllten Fragebogen an die Dortmunder Statistik zurück geschickt. Damit beträgt die Rücklaufquote 44,4 Prozent (2009: 53,9 Prozent). Da über die Gründe der Nichtteilnahme keine empirischen Erkenntnisse vorliegen, muss letztlich offen bleiben, wie der deutliche Rückgang der Rücklaufquote um fast zehn Prozentpunkte zu erklären ist. Der Grund könnte darin liegen, dass es keinen negativen Anlass für eine Teilnahme gab. Eine Auswertung auf der Fachbereichs-ebene zeigt jedenfalls, dass zwischen der Höhe der Beteiligung und der Zufriedenheit (gemessen durch die Schulnotenfragen nach dem Klima im eigenen Umfeld und der Bewertung der Stadt Dortmund als Arbeitge-ber) kein Zusammenhang besteht.

Insgesamt ist festzustellen, dass das Ergebnis der Beschäftigtenbefra-gung 2014 gegenüber dem Ergebnis der Beschäftigtenbefragung 2009 in fast allen Punkten deutlich positiver ausgefallen ist. Gegenüber 2009 meinen jeweils mehr Befragte, sie könnten ihr Wissen und Können gut einsetzen (79 Prozent, + zehn Prozentpunkte), ihre Entscheidungsbefugnisse seien angemessen (66 Prozent, + zehn Pp.) und ihre täglichen Arbeitsabläufe seien gut organisiert (51 Prozent, + acht Pp.). 56 Prozent der Befragten (2009: 51 Prozent) sind der Meinung, sie könnten sich ausreichend fortbilden.
Signifikant mehr Befragte (42 Prozent gegenüber 37 Prozent in 2009) äußern, ihre jetzige Tätigkeit passe gut zu ihnen, sie seien genau am „richtigen“ Platz. Über ein Drittel der Befragten ist heute zufriedener mit der eigenen Tätigkeit als vor fünf Jahren (2009: 28 Prozent). Der Anteil derer, die heute „weniger zufrieden“ sind, ist von 43 Prozent im Jahr 2009 auf aktuell 30 Prozent zurückgegangen.

Sieben von acht Aspekten, die die unmittelbare Führungskraft beschreiben, werden heute erheblich positiver bewertet als noch 2009. Die deutlichsten Ergebnisunterschiede (jeweils + zehn Pp. oder mehr) gibt es bei den Punkten „Meine Führungskraft bewertet die Arbeitsleistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht“ (62 Prozent), „Meine Führungskraft führt mit mir regelmäßig Entwicklung- und Fördergespräche“ (54 Prozent) und „Meine Führungskraft ist für die Situation der Mitarbeiter sensibel“ (52 Prozent).
Der Umgang zwischen Führungskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im eigenen Fachbereich wird ebenfalls besser eingeschätzt. 52 Prozent (2009: 38 Prozent) sind der Ansicht, der Umgang sei im Großen und Ganzen gut oder er sei von Sachlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt.


Info:


Die Durchschnittsnote für das Arbeitsklima im eigenen Umfeld hat sich von 2,81 auf 2,56 verbessert.
Die Stadt als Arbeitgeberin erhält die Durchschnittsnote 2,65 (2009: 3,07).

Über die Hälfte der Befragten geht in der Regel „gern“ zur Arbeit (2009: 46 Prozent).

Mehr Befragte als 2009 würden ihren Arbeitsplatz einer Freundin oder einem Freund weiterempfehlen (2014: 81 Prozent, 2009: 76 Prozent).

Auch die Beschäftigtenbefragung wird von den Befragten positiver gesehen.
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