Energie-Ampel hilft beim Stromsparen

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Die Ampel zählt den täglichen Stromverbrauch. (Foto: Umweltamt)

Jeder Verbraucher kennt das: Jahr für Jahr steigen die Stromkosten.



In einem durchschnittlichen Vier-Personenhaushalt kommen da schnell mehr als 1000 Euro pro Jahr zusammen. Doch die Höhe der monatlichen zu leistenden Abschläge ist nicht schicksalhaft vorbestimmt. Die Stromkosten zu mindern ist oft mit ganz einfachen Maßnahmen möglich.

50 Haushalte im Unionviertel, die ein Interesse daran haben, ihren Stromverbrauch zu verringern, möchte das Umweltamt mit einer „Energiepar-Ampel“ unterstützen. Das Gerät zeigt den täglichen Stromverbrauch und die Stromkosten eines Haushaltes an. Dazu werden die Daten des Stromzählers per Funk an eine Ausleseeinheit in der Wohnung gesendet.

Die aktuellen Verbrauchsdaten werden auf einem digitalen Display, wie bei einer Wetterstation, angezeigt. Die Aufsummierung der Daten und der Vergleich mit dem Vortag, -monat oder -jahr ist ebenfalls möglich.
Die täglichen Stromkosten vor Augen motivieren vielleicht, sich auf die Suche nach Stromfressern in den eigenen vier Wänden zu machen. Ob dieses Unterfangen von Erfolg gekrönt ist, kann dann zeitnah überprüft werden. Das Unionviertel ist Dortmunds Energieeffizienzquartier. Dies eröffnet die Möglichkeit, 50 Haushalten kostenlos eine Energiespar-Ampel zur Verfügung zu stellen.

Eine kleine Gegenleistung erbittet sich die Stadt Dortmund jedoch dafür: In Form von Interviews soll ermittelt werden, ob die Ampel eine hilfreiche Unterstützung bietet, an den eigenen Stromkosten zu drehen. Wer im Unionviertel wohnt und bereit ist, an den Interviews mitzuwirken, kann sich an das Umweltamt unter  50 25422 wenden oder eine E-Mail an monika.hirsch@stadtdo.de schreiben.

Ein schöner Nebeneffekt dieser Aktion: Jeder Euro, der in den Haushalten weniger für Strom bezahlt wird, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz im Unionviertel und in der Stadt.

Das Projekt „Energiesparampel“ wird im Rahmen des Stadtumbaus Rheinische Straße durchgeführt und mit Mitteln der Städtebauförderung des Bundes, des Landes NRW und der Stadt gefördert.
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