Mehr Anträge für Waffenscheine

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Die Polizei Dortmund registriert für den Monat Januar einen deutlichen Anstieg von Anträgen zum sogenannten "kleinen Waffenschein".

So lag die Gesamtzahl der Anträge im vergangenen Jahr bei rund 200 Anträgen. In den ersten Wochen des Januars in diesem Jahr wurde diese Zahl bereits mit über 300 Anträgen deutlich übertroffen.

Die zuständige Abteilung im Polizeipräsidium rechnet damit, dass bis zum Monatsende insgesamt etwa 500 bis 600 Anträge eingehen. Zu vermuten ist, dass die Antragsflut mit der aktuellen und breit geführten Sicherheitsdebatte nach den Vorfällen in Köln einhergeht. Die Polizei Dortmund warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor der trügerischen Sicherheit von PTB-Waffen.

Solche Waffen können im Ernstfall zu einer Eskalation führen. Eingesetzte Polizeibeamte können sie unter Umständen nicht als Gaswaffe erkennen und halten sie für eine echte und schussbereite Waffe.

Vorfälle mit echten Tätern können aufgrund einer echt aussehenden Waffe außer Kontrolle geraten. Zusätzlich gibt die aktuelle Sicherheitslage in Dortmund keinerlei Anlass für eine Aufrüstung auf der Straße, so die Polizei.

Im Ernstfall sollten die Bürger auf die Profis vertrauenund die Polizei unter der Notrufnummer 110 alarmieren. In jedem Fall sollte durch lautes Rufen
Öffentlichkeit hergestellt werden und Zeugen auf das Geschehen aufmerksam gemacht werden.
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