BV Scharnhorst tagt // Wie sieht die wohnbauliche Zukunft der Orte im Stadtbezirk aus?

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Die Vorlage zum Stadtumbaugebiet Derne wird die Scharnhorster Bezirksvertreter, unter anderem, beschäftigen. (Foto: Stadt Dortmund)
Dortmund: Bezirksvertretung Scharnhorst |

Die wohnbauliche Zukunft der Ortsteile und Dörfer im Stadtbezirk Scharnhorst beschäftigt die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) Scharnhorst bei ihrer nächsten Sitzung am Dienstag, 28. Juni, um 15.30 Uhr in der Gesamtschule Scharnhorst, Mackenrothweg 15, gleich bei mehreren Tagesordnungspunkten.

Eine Empfehlung abgeben sollen die Bezirksvertreter zum geplanten Stadtumbaugebiet "Derne". Auf der Grundlage der entsprechenden Quartiersanalyse (der NA berichtete), die zur Sitzung ebenfalls vorgelegt wird, soll nun ein Integriertes Handlungskonzept (IHK) Derne als strategisches Planungsinstrument seitens der Verwaltung erarbeitet werden; auch im Rahmen von "Nordwärts" vorgetragene Ideen aus der Bürgerschaft sollen einfließen. Kulturelle und sozial belebt werden soll beispielsweise die Fläche der ehemaligen Zeche Gneisenau.

Gefragt ist die BV auch hinsichtlich der neue Satzung "Nördliche Dorfergänzung Grevel" als eindeutiger Grundlage für die Beurteilung von Bauvorhaben. Konkret geht es um die mögliche Bebauung bisheriger Außenbereichsgrundstücke südlich der Hostedder und nördlich der Straße In der Liethe. Wohnbebauung und eine Kindertagesstätte sind geplant.

Die Aufhebung von gleich vier ad acta gelegten Planungsvorhaben soll die BV ebenfalls empfehlen. Dabei handelt es sich zum einen um den Bebauungsplan Scha 120; hier an der Droote sei nicht mehr von der weiteren Ansiedlung von Nahversorgern zulasten des Scharnhorster Stadtbezirkszentrums auszugehen. Zum anderen soll der B-Plan Scha 135/südlich Westholz durch den Erlass der Scharnhorster Ortssatzung Westholz-Nord ersetzt werden.

Kein Erfordernis besteht zudem mehr für den Lanstroper B-Plan Scha 140/Einzelhandelsstandort Lanstrop. Und weil der Husener Sportplatz am Altstandort Eichwaldstadion verblieben ist, will man mit der Aufhebung des B-Plan Scha 145/Sportplatz Husen-Kurl auch endgültig eine Sportplatz-Planung in Kurl westlich der Kurler Straße, die mit Rotmilan-Diskussion hohe Wellen geschlagen hatte, endgültig zu Grabe tragen.

Nicht zu vergessen ist in diesem Themenfeld die Vorlage des Berichts zum kleinräumigen Wohnungsmarktmonitoring.

Zur Kenntnis gegeben wird der BV die per Dringlichkeitsentscheidung des OB beschlossene Erneuerung der irreparabel ausgefallenen Husener Ampelanlage an der Einmündung Husener/Wickeder Straße.

Gemäß SPD-Antrag soll die alte Kastanienallee, ein derzeit nicht gepflegter und nicht instandgehaltener aber viel genutzter Weg, der parallel zur Bahnlinie zwischen der Plaßstraße (Haus Nr. 89) in Kurl und dem Weg Im Ostfeld in Husen verläuft, ins öffentliche Fuß- und Radwegenetz aufgenommen werden, um Gefahren für die Nutzer minimieren zu können.

Die Straßenreinigungssatzung und der Geschäftsbericht des Stadtbezirks-Marketings stehen ebenfalls auf der BV-Tagesordnung. - Auftakt der Sitzung ist mit der Einwohnerfragestunde.
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