Der Wambeler Schandfleck

Anzeige
Der Parkplatz an der Rüschebrinkstraße / Ecke Wambeler Hellweg.
Dortmund: Rüschebrinkstraße in Wambel | Wambel. „Der Parkplatz an der Rüschebrinkstraße / Ecke Wambeler Hellweg ist eine garstige Visitenkarte des Stadtteils Wambel. Hier ist eine Aufwertung dringend nötig“, sagt das linke Ratsmitglied Carsten Klink. Es könne doch nicht sein, dass der Ortskern beherrscht werde von Schlaglöchern, parkenden Autos und hässlichen Recyclingcontainern.

Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN hat deshalb den Antrag gestellt, den Parkplatz endlich zu bebauen. Einen Bebauungsplan gibt es bereits seit 2007.

„Wir könnten uns in diesem Bereich ein architektonisch anspruchsvolles Wohngeschäftshaus für junge Familien, Senioren und mit inhabergeführten Gewerbeeinheiten samt Tiefgarage vorstellen“, sagt Carsten Klink, der selbst in Wambel wohnt. Damit könnte nicht nur die Lücke zwischen Volksbank und Hellweg geschlossen werden. Auch älteren Menschen könne man es mit seniorengerechten Wohnungen ermöglichten, dauerhaft in ihrem gewohnten Wohnumfeld zu bleiben.

Die öffentlichen Parkplätze, die in direkter Nachbarschaft zu den Haltestellen von Bus und Stadtbahn liegen und deshalb gerne von deren Fahrgästen genutzt werden, sollen nicht entfallen, sondern lediglich verlegt werden, schlagen die Linken & Piraten vor. Auf der dem Parkplatz gegenüberliegenden Seite der Rüschebrinkstraße, aber auch am Hellweg selbst gebe es noch genügend Platz für parkende Autos, sagt Klink. „Statt der längs der Fahrbahn eingerichteten Parkgelegenheiten soll die Errichtung schräger Parkgelegenheiten geprüft werden, um die Gesamtzahl zu erhöhen.“ Und auch für die Glas- und Papiercontainer lasse sich sicher ein alternativer Standort finden, meint Klink.

Erst vor kurzem hatte sich die Bezirksvertretung Brackel mit der direkt angrenzenden Grünfläche und dem Spielplatz am „Wambeler Pilz“ beschäftigt. Die Bezirksvertreter möchten diese Fläche optisch aufwerten lassen – was übrigens nicht nur dem Konzept des neuen Landschaftsplans entspricht, sondern auch die volle Zustimmung der Linken & Piraten findet.

Optisch aufgewertet soll – so die Bezirksvertretung – aber auch der unschöne Parkplatz. Allerdings möchten die Bezirksvertreter den vorhandenen Bebauungsplan aufheben, der derzeit noch Wohnen und Einzelhandel auf der Fläche zulassen würde und der Idee der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN in die Karten spielen würde. Die Bezirksvertreter dagegen möchten die Fläche dauerhaft lediglich als Containerstandort und als Parkplatz ausweisen.

Das letzte Wort hat nun der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 17. Juni.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.